Kaliningrad-Tourismus

Kaliningrad sieht in der Entwicklung des Tourismus eine der zukünftigen Möglichkeiten für die regionale Wirtschaft. Einen Hoffnungsschub in dieser Richtung gab natürlich die Entscheidung, Kaliningrad zur Ausrichterstadt der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 zu machen. Wir müssen aber auch zugeben, dass das vom Kaliningrader Gouverneur genannte Ziel, sieben Millionen Touristen jährlich für Kaliningrad zu gewinnen, nicht real ist. Kaliningrad hat einerseits nicht das Potential diese Touristenmenge aufzunehmen und zum anderen auch nicht die „Magnete“, die eine solche Anzahl anzieht. Vieles liegt noch im Argen. Und wenn wir jährlich zwei Millionen Touristen (jetzt haben wir 500.000) für einen Besuch gewinnen können – so sollten wir zufrieden sein.

Interessant ist nun zu wissen, wie sich ein deutscher Tourist für einen Besuch entscheidet: Liebt er es, geordnet und organisiert, nach strengem Zeitplan die Sehenswürdigkeiten Kaliningrads von einem geschulten Reiseleiter vorgezeigt zu bekommen und damit das zu sehen und zu wissen, was alle sehen und wissen. Oder ist der deutsche Tourist etwas wagemutiger, selbst auf die Gefahr, nicht das zu sehen, was er erwartet hatte, und erkundet Kaliningrad und das Kaliningrader Gebiet (trotz fehlender Sprachkenntnisse) individuell und sieht Dinge, die abseits der Vorzeigeobjekte sind und hat somit nach seiner Rückkehr nach Deutschland etwas anderes, vielleicht mehr Aufregenderes zu erzählen.

Uwe Niemeier

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