Kaliningrad-Domizil

Informationsagentur
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Umfrage Oktober 2018

01 Okt 2018 - 15 Okt 2018 Umfrage wird auf Bestellung durchgeführt: Kaliningrad-Domizil

Vielen Dank für Ihre Teilnahme an unserer Umfrage.

Jeden Monat startet unsere Informationsagentur 

  • vom 01. bis 15. des Monats eine Umfrage und
  • vom 16. bis 30./31. des Monats eine Wissensfrage.

Unsere Umfrage für Oktober 2018 lautete:

Kaliningrad ist russische Offshore-Zone

Als Antwortvarianten hatten wir angeboten

  • Ja, ich weiß
  • völliger Blödsinn
  • aha, kann man mehr erfahren?

Russland hat im Eilzugtempo zwei Offshore-Zonen geschaffen. Eine befindet sich auf der Insel „Russki“ bei Wladiwostok, die zweite auf der „Oktober-Insel“ in Kaliningrad, dort, wo sich das neue Fußballstadion befindet.

Noch gibt es keinen einzigen Residenten in der Kaliningrader Zone, denn die Verantwortlichen hatten vergessen, dem Territorium der Insel einen juristischen Status zu geben. Mitte September wurde das im beschleunigten Verfahren nachgeholt und nun erwartet man Anfang Oktober die ersten Residenten.

Das diese kommen werden, daran besteht kein Zweifel, denn, obwohl diese Zonen nicht durch Russen genutzt werden dürfen, sind es natürlich Russen, die über ein kompliziertes Unternehmensgeflecht ihre im Westen gefährdeten Vermögenswerte nun in diese international legalen Offshore-Zonen umlagern.

Umlagern dürfen nur Firmen, die bis zum Januar 2018 schon existierten. Wer also jetzt eine Firma gründet, hat keine Chance, Resident der Offshore-Zone zu werden.

Und, wer sich in der Zone niederlassen will, muss mindestens 50 Mio. Rubel investieren. Für die sanktionsgeplagten russischen erfolgreichen Unternehmer (Oligarchen gibt es nicht mehr), sind das sicherlich nur Kopeken.

Wie das Ganze funktionieren wird, ist dem einfachen Bürger noch nicht klar. Es wird auch relativ wenig darüber berichtet. Die Kaliningrader Verantwortlichen zeigen sich auch davon überzeugt, dass diese Offshore-Zone keinen wesentlichen Beitrag für die weitere Entwicklung des Kaliningrader Gebietes leisten wird.

Einzige Nutznießer sind einige wenige Immobilienfirmen und die Branche der Rechtsanwälte, Notare und Finanzspezialisten und Buchhalter.

Im Oktober wird Deripaska in Kaliningrad erwartet – als vielleicht erster Resident der Offshore-Zone. Und sicherlich werden wir bis Jahresende ein wenig schlauer sein, was das denn ist – die „Offshore-Zone Oktoberinsel“.

Uwe Niemeier

… ach, ehe ich es vergesse: Vergessen Sie nicht, in der Nacht vom 15. zum 16. wach zu bleiben. Da schaltet sich nämlich unsere Umfrage genau um 0.00 Uhr ab und eine Sekunde später schaltet sich eine neue Frage zu, wo wir sehen wollen, wie gut Sie sich in Russland oder Kaliningrad auskennen. Sollten Sie aber diesen aufregenden Moment verpassen, so haben Sie bis zum Monatsende auch noch Zeit, Ihr Wissen über das kleine oder große Russland zu testen.

  • Kaliningrad ist russische Offshore-Zone

    Aha, kann man mehr erfahren? - 15

    Ja, ich weiß - 29

    Völliger Blödsinn - 10