Kaliningrad-Domizil

Informationsagentur
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Wissenstest August 2017

16 Aug 2017 - 31 Aug 2017 Umfrage wird auf Bestellung durchgeführt: Kaliningrad-Domizil

Wissenstest August 2017

Vielen Dank für Ihre Teilnahme an unserem Wissenstest.

Jeden Monat startet unsere Informationsagentur 

  • vom 01. bis 15. des Monats eine Umfrage und
  • vom 16. bis 30./31. des Monats einen Wissenstest.

Unsere Frage nach Ihrem Wissen für August 2017 lautete:

Sind Geldanlagen in russischen Banken geschützt?

Als Antwortmöglichkeiten boten wir Ihnen an:

  • Ja, in unbegrenzter Höhe
  • Ja, aber nicht im vollen Umfang
  • Nein, es gibt keinen Einlagenschutz

Das russische Bankensystem ist solider, als manche in Westeuropa denken. Leider wird viel zu wenig in deutscher Sprache aus diesem modernen Land vermittelt. Somit haben alle diejenigen falsch getippt, die meinten, dass es für Spareinlagen bei russischen Banken keinen Einlagenschutz gibt. Die gegenwärtige Versicherungssumme, die durch den russischen Staat über die Zentralbank und die Agentur für die Versicherung von Bankeinlagen garantiert wird, beträgt 1,4 Mio. Rubel. Mit anderen Worten, im Falle eines Lizenzentzuges durch die Zentralbank, erhalten Privatanleger und Kleinstunternehmer alle ihre Einlagen erstattet und verzinst, jedoch höchsten 1,4 Mio. Rubel. Dies sollte man wissen, wenn man Privatbanken in Russland, von denen es noch ungefähr 700 aktive gibt, sein Geld anvertraut.

Diejenigen, die ihr Geld in Valuta anlegen sollten wissen, dass im Falle des Versicherungsfalles, die Spareinlage nicht in Valuta ausbezahlt wird, sondern in Rubel zum Kurs der russischen Zentralbank am Tag des Eintritts des Versicherungsfalles. Wer ein wenig Geduld und gute Nerven hat, kann damit noch ein schönes Stück zusätzliches Geld verdienen, wenn er die Kursschwankungen gut nutzt.

Bis Mitte 2013 war das Thema „Einlagenversicherung“ kaum von Interesse, denn es gab selten Lizenzentzüge für Banken. Mit Amtsantritt von Elvira Nabiullina, ehemalige Wirtschaftsministerin der Russischen Föderation, änderte sich dies. Ihr Ziel ist es, den russischen Finanzsektor von Grund auf zu sanieren. Deshalb haben hunderte von Banken seit Mitte 2013 ihre Lizenz verloren. Im Jahre 2017 hat sich der Prozess des Lizenzentzuges etwas verlangsamt und man geht gegenwärtig davon aus, dass die schlimmsten Betrügerbanken bereits liquidiert sind. Bis zum Jahresende erwarten Analysten, dass rund 30 Banken noch ihre Lizenz verlieren werden. Wer sich bei seinen Anlagen auf eine Summe bis 1,4 Mio. Rubel beschränkt, hat nichts zu befürchten. Die Auszahlung der Versicherungssummen erfolgt sehr schnell und sehr professionell.

Uwe Niemeier

… ach, ehe ich es vergesse: Wissen Sie eigentlich, dass dieser Wissenstest sich in der Nacht zum 1. des neuen Monats abschaltet? Ja, solche phantastischen technischen IT-Wunder gibt es auf unserem Portal. Und das nächste Wunder passiert dann schon eine Sekunde später, denn dann schaltet sich eine neue Umfrage-Frage wieder zu. Wenn Sie also nichts Besseres zu tun haben bleiben Sie doch einfach wach und beobachten diesen technischen Vorgang. Vielleicht sind Sie ja der oder die Erste mit dem „Klick“. Sie können zwar nichts gewinnen, aber es ist trotzdem ein schönes Gefühl Erste(r) gewesen zu sein.

  • Sind Geldanlagen in russischen Banken geschützt?

    Ja, aber nicht im vollen Umfang - 89

    Ja, in unbegrenzter Höhe - 19

    Nein, es gibt keinen Einlagenschutz - 17