Kaliningrad-Domizil

Informationsagentur
+7 (4012) 32-65-32

Wissenstest Januar 2015

16 Jan 2015 - 31 Jan 2015 Umfrage wird auf Bestellung durchgeführt: Kaliningrad-Domizil

Vielen Dank für Ihre Teilnahme an unserem Wissenstest.

Jeden Monat startet unsere Informationsagentur vom

  • vom 01. bis 15. des Monats eine Umfrage und
  • vom 16. bis 30./31. des Monats einen Wissenstest.

Unsere Frage nach Ihrem Wissen für Januar 2015 lautete:

Was versteht man in Kaliningrad unter „Liegender Polizist“

Die Russen haben für viele Dinge des täglichen Lebens sehr originelle Beschreibungen.

Natürlich haben die russischen Polizisten auch das Recht, sich zu erholen. Ob sie dies liegend oder stehend tun, entscheidet jeder für sich individuell.

Wenn Sie sich für diese Antwort entschieden haben, so liegen Sie nicht richtig. Ihre Antwort ist also falsch.

Richtig liegen Sie, wenn Sie die Antwort „Bremseinrichtung auf der Fahrbahn“ angeklickt haben.

Viele Kaliningrad-Besucher behaupten, dass die Autofahrer bei uns sehr diszipliniert sind. Dieses „sehr diszipliniert“ ist natürlich relativ, insbesondere wenn die Besucher aus Moskau kommen. Kommen Besucher aus Deutschland, so kann man Verständnis dafür haben, wenn sich diese mehr als kritisch zur Verkehrsdisziplin in Kaliningrad äußern.

Die Anzahl der schweren und tödlichen Verkehrsunfälle hatte in Kaliningrad in einem Umfang zugenommen, das die Stadt gezwungen war, Maßnahmen für die Verbesserung der Verkehrssicherheit einzuleiten. Der Beschluss, vor Verkehrsschwerpunkten wie Fußgängerüberwegen, Kreuzungen usw. Betonschwellen oder andere Hemmschwellen zu verlegen und damit den fließenden Verkehr abzubremsen, ist den Stadtverantwortlichen sicher nicht leicht gefallen, denn in der staugeplagten Stadt Kaliningrad verursachen solche „Verkehrsberuhigungen“ natürlich noch längere Staus. Außerdem kosten diese Schwellen nicht gerade wenig Geld und die Stadt hat dazu noch Lehrgeld bezahlen müssen, denn nicht alle Schwellen zeigten die Qualität, die notwendig ist.

Das Hauptziel ist aber erreicht, die tödlichen Verkehrsunfälle in Kaliningrad sind rückläufig.

Trotzdem hat sich die Stadt nun entschlossen, keine weiteren Betonschwellen zu bauen, da diese auch zu Erschütterungen der näheren Umgebung führen, insbesondere, wenn schwere LKW darüber „hinwegdonnern“. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, leidet darunter die noch oftmals vorhandene altdeutsche Bausubstanz.

Nun wird die Stadt an Stelle der Betonschwellen das Straßenpflaster anheben und „Brücken“ vor den Unfallschwerpunkten anlegen. Das dauert zwar länger und ist teurer, hat dafür aber einen langanhaltenden Effekt.

Foto: Eingebaute Bodenwelle, kombiniert mit Fußgängerschutzweg

 

Bisher gibt es zwei Teststellen in Kaliningrad, die sich anscheinend bewährt haben. Also dann, weiterhin gute und unfallfreie Fahrt bei uns in Kaliningrad.

Uwe Niemeier

  • Was versteht man in Kaliningrad unter „Liegender Polizist“?

    Bremseinrichtungen auf der Fahrbahn - 180

    Gestresster Polizist der sich erholt - 8

    Polizeiliche Anzeige die beim Staatsanwalt liegt - 22

    Polizist mit Radargerät im Gebüsch - 93