Gouverneur will Königsberger Festung privatisieren

Gouverneur will Königsberger Festung privatisieren

Während eines Besuches im Fort Nr. 11 äußerte der amtierende Kaliningrader Gouverneur den Gedanken, alle Festungsanlagen in der Region Privatpersonen zu verpachten.

„Unsere Forts stehen schon viele Jahrzehnte verwahrlost und leer und zerfallen. In einigen Festungsanlagen gibt es noch aktive Militäreinheiten. Einige sind schon verpachtet. Aber die Pächter hatten keine Mittel, um diese in einen angemessenen Zustand zu bringen. Der Staat hat auch keine Mittel um alles in Ordnung zu bringen. Nach meiner Meinung haben wir jetzt die ideale Lösung gefunden, wenn wir die Forts langfristig verpachten“, so der Gouverneur.

Es gibt Überlegungen, die Pächter mit Fördermitteln zu unterstützen, die die Bedingungen des Pachtvertrages erfüllen und die Objekte rekonstruieren.

Der Gouverneur informiert, dass gegenwärtig die Übergabe des Fort Nr. 3 vorbereitet wird. Dort plant man den Bau eines Hotels und eines Erholungsgebietes. Weiterhin hat er die Hoffnung, dass bis zum Jahre 2018, dem Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft, es touristische Marschrouten geben wird, die all diese Objekte mit einbeziehen.

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