Putin: KANT muss Symbol für das gesamte Kaliningrader Gebiet werden

Putin: KANT muss Symbol für das gesamte Kaliningrader Gebiet werden

 

 

 

 

 

 

 

Während eines nicht formellen Treffens von Putin mit Lehrer und Studenten der Kaliningrader KANT-Universität in seinem Gästehaus, versprach Putin darüber nachzudenken wie man den deutschen Philosophen Immanuel Kant für das gesamte Kaliningrader Gebiet popularisieren kann.

Gleichzeitig ordnete Putin an die Werke KANTS ins russische übersetzen zu lassen und ihm Vorschläge zu unterbreiten für die Herausgabe der gesammelten Werke in russischer Sprache.

„Das wir in der Lage sind die Werke in russischer Sprache herauszubringen – das ist klar. Klar ist auch, dass wir dafür Zeit brauchen – alleine schon wegen der Übersetzungsarbeiten“ – so wird Putin von „Interfax“ zitiert.

Eine der Aspirantinnen erzählte dem Präsidenten wie viel Aufmerksamkeit im Kaliningrader Gebiet dem deutschen Philosophen Immanuel Kant gewidmet wird – und schlug ebenfalls vor, den Namen dieses großen deutschen Philosophen zum Symbol nicht nur für Kaliningrad, sondern für die gesamte Region zu machen.

Putin erwiderte sein Einverständnis: „Ich bin mit Ihnen völlig einverstanden, eine gute Sache, dass sie so viel Aufmerksamkeit darauf verwenden. Wir müssen nun sehen, was wir auf föderaler Ebene machen können. Wenn Sie meine Meinung hören wollen, so soll Kant nicht nur Symbol Ihrer Universität sein, sondern eben der gesamten Region.“

Der Präsident erinnerte auch daran, dass das Werk Kants „Vom ewigen Frieden“ an sich der erste Versuch war Grundlagen für ein einiges Europa nach dem siebenjährigen Krieg zu schaffen. „In diesem Sinne – so Putin – ist die Figur von Kant ein Symbol für ganz Europa.

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/26662-putin-kant-dolzhen-byt-simvolom-vsej-kaliningradskoj-oblasti

Eigenkommentar Uwe Niemeier

Während der Übersetzung dieses Internetbeitrages ist mir ein Fehler unterlaufen. Ich habe ihn verbessert und hinterher kam mir der Gedanke das dies vielleicht gar kein Fehler war. Ich erinnerte mich an Beiträge zur Umbenennung der Stadt aus den letzten Tagen. Der Lokalpolitiker Ginsburg schlug vor, anläßlich des 300. Geburtstages von I. Kant im Jahre 2024 die Stadt umzubenennen. Ich wurde nachdenklich.  Und hier nun meine fehlerhafte Übersetzung des vorletzten Absatzes:

Putin erwiderte sein Einverständnis: „Ich bin mit Ihnen völlig einverstanden, eine gute Sache, dass sie so viel Aufmerksamkeit darauf verwenden. Wir müssen nun sehen, was wir auf föderaler Ebene machen können. Wenn Sie meine Meinung hören wollen, so soll Kant nicht nur der Namensgeber Ihrer Universität sein, sondern eben der gesamten Region.“

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