Abgeordneter des Kaliningrader Stadtrats im Hungerstreik

Abgeordneter des Kaliningrader Stadtrats im Hungerstreik
Der Abgeordnete des Kaliningrader Stadtrates Viktor Trofimow erklärte am 7. Februar einen politischen Streik. Der Abgeordnete forderte im Seekriegsinstitut Ordnung zu schaffen, aber auch aus der Kriegsmarine den Stellvertretenden Leiter des Seekriegsinstitutes zu entlassen und einem Militärtribunal zu übergeben.
 
Den Hungerstreik führte der Abgeordnete drei Tage durch und beendete diesen nur, weil der Vorsitzende der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation, Gennadi Suganow und Kaliningrader Genossen ihn darum baten. Der Abgeordnete wollte mit dieser Aktion die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf die Probleme der Offiziersschüler und Offiziere lenken, welche im Seekriegsinstitut unter unzumutbaren Bedingungen wohnen und studieren.
 
Foto: Abgeordneter des Kaliningrader Stadtrats Viktor Trofimow
 
 „Ich habe in den 22 Jahren der Existenz des Seekriegsinstitutes viele Chefs gesehen, nur das was jetzt vor sich geht ist einmalig. Die Offiziersschüler werden am Kopf wie die Schafe geschoren und sie kommen zu mir um sich zu beschweren. Die Dächer im Institut sind undicht, die Gebäude sind kalt, die Offiziersschüler erkranken“, - so Viktor Trofimow. Es gibt keinen Ausbildungsprozess, im Hauptsächlichen Soldatenkram. Gegen diese Welle von Gesetzlosigkeit und Tyrannei kann man nicht anders vorgehen.  
 
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