Angeblicher Zeuge im Fall MH17 gefunden?

Angeblicher Zeuge im Fall MH17 gefunden?

Die russische Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ hat einen Ukrainer interviewt, welcher Zeuge sein will zu Einzelheiten des Abschusses des malaysischen Flugzeuges im ukrainischen Luftraum.

Der ukrainische Zeuge ist freiwillig in die Redaktion der russischen Zeitung gekommen, um dort seine Aussage zu machen. Der Name wird geheim gehalten. Er ist Mitarbeiter des Airports in Dneprpetrowsk und hatte am fraglichen Tag beobachtet, wie drei Militärflugzeuge starteten, davon ein Flugzeug vom Typ SU25. Dieses Flugzeug wurde an dem Tag mit Luft-Luft-Raketen bestückt, die bereits „ausgesondert“ waren. Durch einen Befehl wurden diese Raketen wieder aktiviert und das Flugzeug damit bestückt. Alle drei Flugzeuge starteten. Von den drei Flugzeugen kehrte nur die SU25, allerdings ohne Raketen zurück. Die zwei begleitenden Jäger wurden abgeschossen. Der Pilot der SU25 soll nach der Landung verwirrte Äußerungen von sich gegeben und sich rein menschlich merkwürdig verhalten haben. Der Zeuge nennt den Namen des Piloten. Die Zeitung „Komsomalskaja Prawda“ veröffentlicht ein Video der Zeugenaussage, welches wir ebenfalls – nicht übersetzt – im Original hier verlinken.

Da es in den letzten Monaten schon eine Vielzahl von Meldungen vieler interessierter Seiten aus „Ost“ und „West“, „Süd“ und „Nord“ zu angeblichen Beweisen und Zeugen gegeben hat, warten wir die weitere Entwicklung der Situation ab, um Berichterstattung aus den russischen Medien ins Deutsche zu übersetzen. Wer der russischen Sprache mächtig ist, kann dem unten angefügten Link folgen und das Interview im Original anhören.

Uwe Niemeier

 

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Kommentare ( 2 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 23. Dezember 2014 19:55 pm

    Ich grüße Sie Uwe, (ich bin mal so frei)
    Es vergeht KAUM ein Tag, an dem ich NICHT auf Ihre Internetseite schaue und fast immmmmmer etwas interessantes finde. So auch heute. Ich hatte bereits bei Rossia24 den Hinweis auf diesen ukrainischen Zeugen bekommen. Aber mein Russisch ist verdammt noch mal sehr eingerostet. Und die Sprecher dieses Senders können ja jedem sMG Konkurrenz machen. Deshalb war ich eigentlich froh, Ihren Beitrag zu diesem Thema zu finden. Nun habe ich, gestützt auf meine restlichen Russischkenntnisse, auf Google-Übersetzer und meinen Bielfeldt Ausgabe 1958, versucht, diesen Text zu übersetzen. Leider nur mangelhaft. Da fehlen ein "paaar" Spezialvokabeln, die Ihnen wahrscheinlich aus Ihrer uniformierten Studienzeit geläufiger sein werden.
    "Wenn" das stimmt, was dieser Ukrainer da der Komsomolskaja Prawda gebeichtet hat, wäre das ja ein Hammer. Das wäre dann der echte Durchbruch, wo die USA und die übrigen westlichen Dienste das Mauern aufgeben könnten. Was diese natürlich nicht machen werden.
    Wichtig wäre meiner Ansicht nach, daß die Angehörigen des Zeugen gesichert werden. Aber auch der Pilot der SU25 und seine Familie. Der ist meiner Ansicht nach in akuter Lebensgefahr. Denn nur er selbst könnte das Ganze wahrheitsgemäß aufklären.
    Daran dürften aber weder Kiew noch dem vereinten Westen, allen voran der USA, absolut nichts liegen.
    Und in diesem Falle dürfte deren Sinne nur ein toter Pilot ein guter Pilot sein, der dann mit allen militärischen Ehren und patriotischen Reden, irgendwie verunfallt oder gefallen auf dem Feld der Ehre zu Grabe getragen würde.
    Eine fachgemäße Übersetzung wäre des Komsomolskaja Prawda - Textes wäre wünschenswert. Bitte!

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 23. Dezember 2014 20:05

      ... das wäre eine Nachtschicht für mich ... und damit eigentlich nicht getan, denn es gibt weitere Meldungen ... So ist jetzt der Chefredakteur der "Komsomolskaja Prawda" interviewt worden, zu den Umständen, wie der "Ukrainer" an ihn geraten ist, wie das Gespräch geführt wurde usw. - ebenfalls ein sehr langes Interview.

      Mal sehen was die Nachrichtenlage heute abend noch so bringt. Wenn Zeit übrig bleibt, werde ich mich beschäftigen. Dann ist aber als Bezahlung eine Tasse Kaffee mit Milch und einem Stück Zucker bei Ihrem nächsten Aufenthalt in Kaliningrad fällig ...

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 23. Dezember 2014 21:00 pm

    Ernsthaft, ich überlege, ob ich Ihnen nicht bald mal einen Besuch abstatten sollte. Natürlich nicht nur Ihnen, sondern Kaliningrad als als Stadt und als Bestandteil der RF. Wenn man das so liest, was jetzt so alles von diesen Leuten veranstaltet wird, die der DDR damals mangelnde Reisefreiheit vorwarfen und immer noch vorwerfen, kommt man aus dem Staunen über so viel Frechheit nicht hinaus. Wollen doch die EU und allen wieder voran das "demokratische" Deutschland den Tourismus mit der Krim verbieten. Sie eifern da ihrem großen Vorbild überm Atlantik in allen Bereichen nach und unterwerfen sich wie diensteifrige Lakaien. Wie weit kann man sich denn noch erniedrigen.
    Aber, Uwe, Sie haben natürlich Recht. Das ist zuviel Text. Vielleicht bringt es RTdeutsch auch noch. Ich weiß ja nicht, ob Sie den Wirbel haben verfolgen können, den dieses Internetportal im bundesdeutschen Medienwald verursacht hat.
    Ich bin auf weiteres aus "Ihrem Hause" gespannt.
    Ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 23. Dezember 2014 23:33

      ... ja, RT ist uns ein Begriff, wir haben auch auf den Start dieses Portals vor einigen Wochen hingewiesen. RT ist nicht ganz der Stil, wie wir ihn bevorzugen, aber es ist zumindest eine zusätzliche Quelle, wo man sich informieren kann.
      Das Interview ist zwischenzeitlich übersetzt und freigeschaltet. Ging doch etwas schneller als gedacht.

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