Auch Lenta.ru war beim Friseur

Auch Lenta.ru war beim Friseur

Zwischen Russland und Litauen gibt es seit einiger Zeit eine nicht ganz normale Situation an der Grenze zu Kaliningrad. Offizielle russische Stellen bestätigen, dass das Grenzregime im Rahmen der russischen Gesetzgebung organisiert ist. Dem russischen Botschafter in Litauen wurde eine Protestnote übergeben.

Die von „Kaliningrad-Domizil“ geführten „Gespräche beim Friseur“ zu den möglichen Gründen der unnormalen Situation an der Grenze zwischen Litauen und dem Kaliningrader Gebiet, finden nun in anderen Massenmedien ihre Fortsetzung. Lenta.ru schreibt dazu:

Der russisch-litauische „ökonomische“ Krieg begann am 30. August, als Litauen den russischen Bürger Dmitri Ustinow an die USA auslieferte. Moskau sprach sich gegen die Auslieferung seines Staatsbürgers an die USA aus. Diese beschuldigt Ustinow des Waffenschmuggels. Litauen jedoch kam der russischen Bitte nicht nach und übergab den russischen Bürger den Amerikanern Ende August. Ungefähr eine Woche später begann sich die Situation an der Grenze zu Kaliningrad zuzuspitzen.

Ähnliche Situationen gab es in der Vergangenheit bereits mit anderen Staaten. Vor zwei Jahren wurde ein russischer Pilot in Tadschikistan verhaftet und verurteilt. In Moskau begannen daraufhin spezielle Maßnahmen gegen tadschikische Migranten zu funktionieren. Nachdem in Tadschikistan der Ton geändert und der russische Pilot freigelassen wurde, konnten auch die tadschikischen Migranten wieder normal in Moskau leben.

Eine andere Version für den „Wirtschaftskrieg“ an der Kaliningrader Grenze könnten die Gespräche mit GasProm über den zukünftigen Preis für Gaslieferungen sein, aber auch die jetzige Rolle Litauens als Vorsitzender des Europarates.

Quelle: http://www.klops.ru/news/Sosedi/78428/SMI-vydvinuli-novuj-versij-o-pricinax-rossijskolitovskoj-vojny.html

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