CNN: Atomwaffenlager in Kaliningrad fertiggestellt

CNN: Atomwaffenlager in Kaliningrad fertiggestellt
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation.

 

Das Kaliningrader Regionalportal „Kaliningrad.ru“ informiert, unter Bezug auf CNN, dass Russland die Modernisierung der Atomwaffen-Lagerstätten im Kaliningrader Gebiet abgeschlossen hat.

Russland hat seine Lagerstätten für atomare Bewaffnung im Kaliningrader Gebiet komplett modernisiert – so CNN. Im gesamten Kaliningrader Gebiet finden umfangreiche Bauarbeiten zur Modernisierung von geheimen Objekten statt.

Man bezieht sich bei den Meldungen auf Fotos, die durch Aufklärungsflüge verschiedenster Staaten, die in großer Intensität an den Grenzen des Kaliningrader Gebietes stattfinden, im Zeitraum vom 19. Juli bis 1. Oktober gemacht worden sind.

In dem genannten Zeitraum wurden an 40 Objekten Bauarbeiten durchgeführt, die sich im Bereich der Kleinstadt Primorsk, in der Nähe des Nordufers der Kaliningrader Bucht befindet. Im Sommer zeigten die Fotos Bauarbeiten. Am 1. Oktober zeigten die Fotos, dass die Arbeiten abgeschlossen worden sind.

Der Kommandierende der Seestreitkräfte der USA in Europa und Afrika erklärte gegenüber CNN, dass die Verstärkung der russischen Positionen im Kaliningrader Gebiet die NATO nicht aufhalten wird.

Anfang des Jahres 2018 wurde im Kaliningrader Gebiet der Aufbau der Infrastruktur für die Stationierung von mobilen „Iskander-M“-Raketen abgeschlossen. Der Stationierungsort ist Tschernjachowsk, im Zentrum des Kaliningrader Gebietes. Die Raketen nehmen aktiv an Übungshandlungen teil. Reale Raketenstarts werden aber im Kaliningrader Gebiet nicht durchgeführt, um die Nachbarn in keinerlei Schockzustand zu versetzen – so ein Kommentar von Vertretern der Ostseeflotte.

Dass im Kaliningrader Gebiet Atomwaffen gelagert werden, wurde durch die russischen Militärs nicht bestätigt.

 

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Kommentare ( 1 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 19. Oktober 2018 03:02 pm

    Naja, lassen wir mal die Kirche im Dorf. Von Aufklärungsflugzeugen entlang der russischen Grenze werden die neugierigen Nato-ler nicht viel mitbekommen haben über eventuelle Baugeschehen. Schon gar nicht, was dort gebaut wurde. Aber ich nehme mal an, daß es US-Spionagesatelliten gibt, die das interessante KG-Gebiet so alle paar Stunden überflogen haben und dabei auch festgestellt haben werden, welcher "Zement von welchem Werk" verarbeitet wurde.
    Diese Meldung von CNN dann, daß diese Bauarbeiten an den "Atomlagerstätten" abgeschlossen worden und vollkommen modernisiert worden seien, ist doch das berühmte auf den Busch klopfen, vielleicht springt von den hoffentlich aufgescheuchten Russen doch noch irgend eine Reaktion, Bestätigung, Erklärung oder Zurückweisung aus dem Busch.
    Kaliningrad.ru hat offensichtlich clever reagiert, die CNN-Meldung vermutlich unkommentiert übernommen.
    Nun können die Nato-ler sich einen Reim drauf machen.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 19. Oktober 2018 07:35

      ... interessant dabei war, dass, wenn ich es richtig verfolgt habe, "Kaliningrad.ru" - als Regionalportal - diese Meldung zuerst gebracht hat und im Laufe des Tages diese Meldung durch föderale Portale übernommen wurde. Normalerweise ist es immer umgekehrt.

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