Deutschland bricht sein Schweigen – und gibt merkwürdige Erklärungen ab

Deutschland bricht sein Schweigen – und gibt merkwürdige Erklärungen ab

Endlich hat man sich in Deutschland aufgerafft, die merkwürdigen Worte des ukrainischen Gastes der Bundesrepublik Deutschland, des ukrainischen Premierministers Jazenjuk zu kommentieren. Man stuft seine Äußerungen als „Freiheit des Wortes“ ein.

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland kommentierte eine Note des russischen Außenministeriums zum Verhalten und zu Äußerungen des ukrainischen Premierministers während seines Besuches in Deutschland in der vergangenen Woche. Man bezeichnete die Äußerungen Jazenjuks, dass die Sowjetunion während des Zweiten Weltkrieges in die Ukraine und Deutschland eingefallen ist, als „Freiheit des Wortes“.

Der Vertreter des deutschen Auswärtigen Amtes Martin Schäfer formulierte:

„So wie jeder andere Politiker oder Bürger in Deutschland, so kann auch der Regierungschef der Ukraine seine Meinung und seinen Standpunkt in den Massenmedien darlegen.“

Und er setzte fort:

„Das ist ein Ausdruck der Freiheit, welcher sehr wichtig für uns ist. Wenn es Fragen zur Interpretation des Gesagten gibt, so sollten diese nicht an die Regierung Deutschlands, sondern an den Autor der Äußerungen gerichtet werden.“

Weiterhin betonte Martin Schäfer, dass die Position Deutschland zu allen Fragen des Zweiten Weltkrieges unverändert bleibt. Das nazistische Deutschland hat einen schrecklichen Eroberungskrieg gegen die Sowjetunion geführt und dies führte zu schrecklichen Folgen und gewaltigen Opfern unter den Russen, Ukrainern und anderen Bürgern der Sowjetunion.

Reklame

Kommentare ( 1 )

  • Regul

    Veröffentlicht: 14. Januar 2015 10:36 pm

    Sehr geehrter Herr Niemeier,

    es ist absolut geschmacklos, was derzeit in Deutschland auf politischer Bühne abläuft.

    Wenn ein Deutscher in der Öffentlichkeit dementsprechende Aussagen wie Herr Jazenjux gemacht hätte, wäre er sofort mit dem § 130 StGB (Volksverhetzung) konfrontiert bzw. weg gesperrt worden.

    Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Volksverhetzung

    Die gegenwärtige Agenda wird aus meiner Sicht wohl in Washington geschrieben. Das Briefing für die US-Agenten war vielleicht etwas oberflächlich, denn der Hauptteil der Bevölkerung in Deutschland wird, auf ein paar Meldungen in der Presse hin, kein revisionistisches Weltbild annehmen.

    Trotzdem erachte ich den Medien-taumel unter amerikanischer Doktrin als überaus besorgniserregend. Wenn systemimmanente Teile einer Demokratie (freie Presse) faktisch ausgeschaltet bzw. gleichgeschaltet werden, muss sich die Regierung ihrer überwältigenden Machtfülle schon sehr sicher sein.

    Ich verweise an dieser Stelle gerne auch auf die Berichterstattung zum Abschuss der MH17 im Westen. Selbst wenn Aussagen seitens Regierungsstellen (BND) durch Fachleute wie Herrn Heisenko faktisch widerlegt werden, beharrt man doktrinenhaft an den eigenen Darstellungen.

    Man möchte einfach nur noch den Kopf über solche Ignoranz schütteln, doch damit ändert man nichts an den Gegebenheiten. Die Situation beruht auf Vorsatz und entsprechend sollte damit umgegangen werden.

    Gute Zeit!

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung