Die Inhaber von „Doktor“-Titeln sollen länger zittern

Die Inhaber von „Doktor“-Titeln sollen länger zittern

Zittern sollen jedoch nur diejenigen, die ihre Dissertation haben schreiben lassen oder einfach von anderen geistigen Urhebern ungefragt und unerwähnt mehr oder weniger große Abschnitte kopiert haben.

Die Abgeordneten der Staatsduma haben ein neues Gesetz, gemeinsam mit der gesellschaftlichen Organisation „Dissernet“ erarbeitet, welche „Verjährungsfristen“ für getürkte Doktorarbeiten abschafft. Eine Überprüfung der Echtheit von Arbeiten soll nun grundsätzlich möglich sein, egal zu welchem Zeitraum diese Arbeiten geschrieben oder verteidigt worden sind.

Im Januar wandten sich die Initiatoren der neuen Gesetzesinitiative an Premier D. Medwedjew. Sie informierten ihn, dass man nicht in der Lage ist, die Reihen der Gelehrten in Russland von Fälschern und Betrügern zu säubern – es sind zu viele. Deshalb schlagen sie diese neue Gesetzesinitiative vor.

Anlass für diese Gesetzesinitiative war ein neues Gesetz, welches erst am 1. Januar 2014 in Kraft getreten war. In diesem neuen Gesetz werden alle Fragen der Erreichung eines Doktorgrades reguliert und auch festgelegt, dass eine Überprüfung der Doktorarbeiten auf Plagiatsvorwürfe im Verlaufe von zehn Jahren möglich ist.

In den regionalen Kaliningrader Massenmedien werden schon seit einigen Jahren Informationen zur Dissertation des Kaliningrader Gouverneurs N. Zukanov diskutiert. Es existieren seitens der Organisation „Dissernet“ eine Reihe offener Fragen, auf die diese Organisation bisher noch keine Antwort erhalten oder gefunden hat.

Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/community/3316557-deputaty-predlagayut-otmenit-srok-davnosti-dlya-proverki-dissertatsiy.html

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