Die russischen Duma-Abgeordneten sind nicht ausgelastet

Die russischen Duma-Abgeordneten sind nicht ausgelastet

So schlimm können die Sanktionen des Westens noch nicht sein. Denn die Duma-Abgeordneten haben viel Zeit, sich mit wesentlich wichtigeren Dingen zu beschäftigen.

So wollen die Duma-Abgeordneten erreichen, dass die „Hamburger“ in der gesundheitlichen Bewertung mit den Zigaretten gleichgesetzt werden.

So soll in einem Gesetz geregelt werden, dass auf Fastfood-Verpackungen eine Warnaufschrift gedruckt werden muss, die darauf hinweist, dass der Genuss von Fastfood gesundheitsschädlich sein kann.

Natürlich kam dieser Vorschlag wieder aus den Reihen der Liberaldemokraten – also der Partei, die bereits die Einführung eines 10.000-Rubel-Scheines angeregt haben, die den Pullermatz auf dem 100-Rubel-Schein entdeckt haben und die die Einführung der Zarenflagge als russisches Staatssymbol wollen.

Die Abgeordneten sind fleißig und haben, trotz Sommerpause, bereits mit der Erarbeitung einer Ergänzung zum russischen Verbraucherschutzgesetz begonnen. Demzufolge soll auf Verpackungen für den Schnellimbiss eine Warnaufschrift gedruckt werden und man sollte auch, ähnlich wie bei den Zigaretten, schreckliche Bilder auf die Verpackung drucken. Man sollte darauf hinweisen, dass man von diesem Essen fett werden kann, dass der Genuss zu Verletzungen der inneren Organe führt, zu Lungenerkrankungen, Herz- und Lebererkrankungen usw.

Die Handelsketten haben sich schon gegen eine solche Initiative ausgesprochen. „Wir sind kategorisch dagegen – so der Vertreter der Abteilung für die Entwicklung des Burger Club.“

Durch die russische Verbraucherschutzbehörde wurden in der letzten Zeit Qualitätsverstöße bei Fastfoodprodukten von McDonalds festgestellt. Dies betraf in erster Linie Milcherzeugnisse, die für die Eiszubereitung und Cocktails benutzt werden. Die Verbraucherschutzbehörde hat sich bereits an das zuständige Moskauer Gericht gewandt und erwartet ein Verbot dieser Waren von McDonalds.

Allerdings ist nicht nur McDonalds von diesen Qualitätsproblemen betroffen, sondern auch die Firmen KFC und Burger King. Auch hier haben Abgeordnete der Liberalen eine Kontrolle der Restaurantketten gefordert.

Quelle: http://lenta.ru/news/2014/08/01/fastfood/

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