Ex-FSB-Spion vergiftet Ex-FSB-Spion – meint britische Polizei und nennt Namen

Ex-FSB-Spion vergiftet Ex-FSB-Spion – meint britische Polizei und nennt Namen

Die britische Polizei hat den Hauptverdächtigen ermittelt, der den Giftgasanschlag auf die Skripals durchgeführt haben soll.

Bei dem Attentäter soll es sich um einen 54jährigen Ex-FSB-Mitarbeiter, einem ehemaligen „FSB-Spion“, wie die britischen Medien titulieren, handeln. Sein Tarnname soll „Gordon“ gewesen sein. Alternativ wurde er auch unter Michail Sawitzki bekannt. Für den Fall aller Fälle hatte er noch zwei weitere Namen. Der Name wurde im Ergebnis eines 5stündigen Verhörs des KGB-Überläufers Boris Karpischow, bekannt

Karpischow bekannte, dass er diese Person seit den 90er Jahren kannte. „Gordon“ hat in Riga Jura studiert. Am Ende des Kalten Krieges hatte er den Dienstgrad Major. Er wechselte in den FSB und pflegte das Image eines erfolgreichen Unternehmers.

Insgesamt bestand die Gruppe, die den Auftrag hatte, Skripal zu ermorden, aus sechs Personen. Vermutlich haben alle Großbritannien bereits wieder verlassen.

Uwe Niemeier

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Kommentare ( 1 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 23. April 2018 11:33 pm

    "Insgesamt bestand die Gruppe, die den Auftrag hatte, Skripal zu ermorden, aus sechs Personen."

    Das wird ja eine richtige russische Agenten-Story. Und all das soll ein weiterer russischer Ex-Spion bei einer intensiven Befragung (mit Elektroschocker ?) den freundlichen aktiven britischen Spionen erzählt haben? Er wäre wohl besser in die Karibik geflohen.
    Naja, wenigstens haben auch die anderen fünf russischen Ex-Spione ihre ehemaligen Dienstausweise am Londoner Flughafen zurück gelassen, damit die Briten mit ihren Recherchen etwas weiter kommen.
    Nun würde mich aber brennend interessieren, wer von der Sechsergruppe ausgewürfelt wurde, den Skripals das Gift zu verabreichen und anschließend zu sterben.
    In Frankreich bei Charly Hebdo hatten ja auch die Attentäter die Personalausweise im Auto liegen lassen.
    Die Briten wissen nicht, wie sie aus ihrer eigenen Nummer raus kommen sollen.

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