Französische Abgeordnete zufrieden mit Krim-Besuch

Französische Abgeordnete zufrieden mit Krim-Besuch

Ungeachtet der Kritik im eigenen Land, in der Europäischen Union und der Ukraine, setzte die französische Parlamentsdelegation ihren Besuch auf der Krim fort.

Die Abgeordneten trafen sich mit der Führung der Krim und der Stadt Sewastopol, legten Blumen an der Gedenkstätte des französischen Soldatenfriedhofs und der Gedenkstätte für die Verteidiger Sewastopols 1941 – 1942 nieder. Weiterhin besuchten sie das Panorama „Verteidigung Sewastopols 1854 – 1855“. Die französischen Abgeordneten bedankten sich für die gute Erhaltung der französischen Gedenkstätten durch Russland.

Das ist nicht die Krim, die uns in den westlichen Massenmedien gezeigt wird – meinte die Abgeordnete Mari-Christian Dallos. Bis zu diesem Besuch hatte ich einen völlig anderen Eindruck von der Republik und ihren Bewohnern. Wir konnten uns mit vielen Krim-Bewohnern unterhalten, mit jungen, mit älteren und mit den Krim-Tataren. Alle waren ruhig und zufrieden.

Durch Mitglieder der Delegation wurde die internationale Öffentlichkeit aufgefordert, die Ergebnisse des Referendums zum Anschluss der Krim an die Russische Föderation anzuerkennen.

Die Delegation bemerkte, dass sie keinerlei Anzeichen von militärischer Aktivität oder Spannungen bemerkt habe. Auch dies steht im Gegensatz zu westlichen Informationen.

Die französischen Abgeordneten informierten, dass sie keinerlei Angst vor irgendwelchen Folgen ihres Besuches auf der Krim haben. Sie gaben der Hoffnung Ausdruck, dass ihr Besuch der erste Besuch einer europäischen Delegation war und weitere folgen werden.

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Kommentare ( 1 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 27. Juli 2015 19:40 pm

    Interessante Gedanken, die Sie da äußern. Aber ich bin der Meinung, daß - beide - Seiten aus diesem Sanktionszirkus des Westens gelernt haben. Daß sich ernstzunehmende und gut meinende Unternehmer bezüglich Rußland aus dem westeuropäischen Wirtschaftsraum nicht noch einmal derart an die US-Sanktionsleine legen lassen, wird sicher eine der ersten Konsequenzen sein.
    Da wird man wohl nicht mehr im EU-Raum produzieren lassen, um dann auf den Produkten sitzen zu bleiben. Da wird man wohl, und da gibt es mehrere Möglichkeiten, in Rußland selbst produzieren lassen und bestimmte Teile, die dort nicht hergestellt werden können, außerhalb der EU produzieren lassen. Die Angesch... nen dabei werden die deutschen oder EU-Arbeitnehmer und die deutsche Steuerbehörde sein.
    Aber so lange die Deutschen wie klagende Phlegma nicht vom Sofa hochkommen und der Bundesgeschäftsführerin Merkel immer wieder beste Führungsnoten verpassen, so lange wird sich nichts ändern. Da sind die Franzosen von anderem Schlag und machen es den deutschen Bäuerlein auch noch mal so richtig fürs Geld. Gegensanktionen aus Rußland und Einfuhrsperre nach Frankreich durch empörte französische Bauern.
    Warum begreifen die Deutschen nicht, daß der ausgemachte hinterhältige Feind Deutschlands die derzeitige deutsche Regierung ist. Ob CDSU, SPD oder die Grünen, alle buckeln vor Obama und seiner Administration. Sie werden laufend richtig kräftig und schmerzhaft in den Allerwertesten getreten - und bedanken sich auch noch mit Lobhudeleien dafür. Mehr SM geht eigentlich nicht.

    Ich könnte mir auch vorstellen, daß die deutsche Wirtschaft ihr Millionen schweres Spendenverhalten an diese Parteien überdenkt, wenn diese permanent vor der US-Administration einknicken und das Geschäft versauen.

    Sind meine Gedanken zu euphorisch und zu optimistisch?

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