Gouverneur ernennt Vorbestraften in staatliche Funktion

Gouverneur ernennt Vorbestraften in staatliche Funktion
Der Gouverneur N. Zukanov ist der Meinung, dass niemand vor einer Verurteilung oder dem Gefängnis sicher ist.  Und er ist der Meinung, dass der Einsatz von Vorbestraften in staatliche Funktionen keine Gesetze verletzt.
 
Konkret geht es hier um den Fall eines ehemaligen Beamten, der vor vielen Jahren des „Haus der Räte“ in Kaliningrad zu einem sehr niedrigen Preis verkauft hat und deshalb vom Gericht wegen Untreue zur Verantwortung gezogen wurde. Er erhielt zwei Jahre auf Bewährung, weil der das Gebäude, welches einen Wert von 274 Mio. Rubel hatte, für 7 Millionen Rubel verkauft hatte.
 
Nun hat der Gouverneur eben diesen „Ungetreuen“ in die Funktion als Direktor der AG „Svetlogorsk“ eingesetzt. Diese Personalentscheidung war, nach den Worten des Gouverneurs, mit dem russischen Verteidigungsministerium abgestimmt, dem diese Firma ehemals gehörte.
 
„Ich will die Entscheidung des Gerichtes nicht diskutieren, nur damals waren viele Politiker anwesend. Viele von uns können grundlos verurteilt werden. Sowohl Abgeordnete, wie auch Journalisten“, - so der Gouverneur.
 
Auf eine entsprechende Frage antwortete der Gouverneur, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Vorbestraften in der Kaliningrader Gebietsregierung arbeiten. Und niemand kann verhindern, dass Vorbestrafte wieder in staatliche Funktionen eingesetzt werden, da diese ihre Strafe verbüßt hätten. Vor einsetzen in eine Funktion werden alle Kandidaten bei den entsprechenden Spezialdiensten geprüft. Und diese würden einem Einsatz nicht zustimmen, wenn Gesetze dem widersprechen.
 
Der Gouverneur vertrat auch die Meinung, dass diese Verurteilung Zwietracht verursacht hat und das damals auch politische Fragen eine Rolle spielten. Irgendjemand hatte damals noch mit irgendjemandem eine offene Rechnung.
 
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