Kaliningrader Abgeordneter will Schwätzern den Umgang mit Presse verbieten

Kaliningrader Abgeordneter will Schwätzern den Umgang mit Presse verbieten

Pawel Fjodorow, Abgeordneter der Kaliningrader Duma, will schwatzhaften Beamten den Umgang mit den Massenmedien verbieten.

Während einer Versammlung in der Gebietsduma forderte er seine Abgeordnetenkollegen auf, seinen Gedankengängen zu folgen. Es ist in der Vergangenheit immer wieder zu Interviews und Gesprächen von Beamten mit den Medien gekommen und im Ergebnis dessen wurden unwahre, falsche oder nicht richtig wiedergegebene Informationen verbreitet, die einerseits die Bevölkerung in Unruhe versetzt haben und andererseits im Westen für Skandale und ein Herabsetzen des Ansehens des Kaliningrader Gebietes gesorgt haben.

Beamte, die nicht richtig im Bilde sind, die sogar mit den Dingen überhaupt nicht befasst sind, geben Erklären gegenüber den Medien ab und sorgen dafür, dass anschließend andere Beamte oder auch Politiker über Wochen den verbreiteten Unfug wieder ausbügeln müssen – so Pawel Fjodorow. Deshalb sollten hier Regelungen getroffen werden.

Als ein Beispiel nannte er die unqualifizierten Äußerungen der Vertreterin des Gouverneurs in der Gebietsduma Tatjana Scharowa zu den Kosten für die Hauptinstandsetzung von Wohnimmobilien. Gegenwärtig zahlen die Bürger 5,90 Rubel pro Quadratmeter und sie äußerte, dass diese Summe nicht ausreichend ist und mindestens 29 Rubel betragen müsste. Damit sorgte sie für viel Unruhe unter der Bevölkerung, die diese neue Zwangsabgabe sowieso bereits mit viel Emotionen und Unwillen begleitet.

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