Kreml fordert Gouverneure der Regionen auf inter-nettiger zu werden

Kreml fordert Gouverneure der Regionen auf inter-nettiger zu werden
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Offiziell ist es nicht. Aber gut unterrichtete Quellen in der russischen Präsidentenadministration haben erzählt, dass man den Gouverneuren empfohlen habe, auf die modernen Entwicklungen in der Kommunikationswelt zu reagieren und für sich einen Gehilfen für Internetkommunikation einzustellen.

Diese Gehilfen sollen sich für die Sozialnetzwerke verantwortlich fühlen, diese beobachten, analysieren und an dem dortigen Meinungs- und Gedankenaustausch teilnehmen. Der Kreml hat das nicht befohlen, aber man hat dringend empfohlen, über die Schaffung eines derartigen Kommunikationsinstrumentes nachzudenken.

Und diese Gehilfen sollen sich auch mit den örtlichen Bloggern anfreunden und diese betreuen. Blogger gewinnen in der russischen Medienwelt immer mehr an Einfluss und dürfen in ihrer Wirkung nicht unterschätzt werden – sowohl was eine positive, aber auch eine kritische Berichterstattung anbelangt.

In einigen Regionen gibt es bereits eine derartige Funktion. Sie ist streng getrennt vom offiziellen Pressedienst und diesen nicht zugeordnet oder gar unterstellt. Der neue Gehilfe soll direkt dem Gouverneur zugeordnet sein – wird empfohlen.

Vorstellungen gehen gegenwärtig dahin, dass dieser neue Gehilfe aus reinem Enthusiasmus, aus Liebe an der Sache, die Funktion ohne Bezahlung ausüben soll. Er wird auch nicht Mitglied der Regierung sein, sondern als Außenstehender ab und zu mit dem Gouverneur und anderen Regierungsverantwortlichen die notwendigen Dinge besprechen und handeln.

Wichtig ist, dass diese neuen Gehilfen für all das, was in den Sozialnetzwerken vor sich geht, vollständig verantwortlich sind. Sie haben zu lesen und zu antworten und zu informieren – sowohl die Teilnehmer der Netzwerke, wie auch die Zuständigen in der Regierung. Insbesondere geht es darum, unbedingt auf negative Informationen zu reagieren.

Nun wurde am 25. Dezember bekannt, dass der Kaliningrader Gouverneur angewiesen hat, eine bereits bestehende Struktur zu reformieren und mit neuen Vollmachten auszustatten. Es handelt sich um die Agentur für die Entwicklung des Nachrichtenwesens und der Massenkommunikation. Die Agentur wird in den Status eines Ministeriums erhoben. Neben der Erweiterung der Zuständigkeiten, wird das Ministerium über 96 Mitarbeiter verfügen.

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