Liste der an Syrien gelieferten Militärgüter veröffentlicht

Liste der an Syrien gelieferten Militärgüter veröffentlicht

Die Zeitung „Kommersant“ veröffentlichte eine Liste der Militärgüter, die Russland an Syrien geliefert hat.

Russland setzt seine militär-technische Unterstützung für Syrien fort. Neben Waffenlieferungen befinden sich auch russische Spezialisten in Syrien.

Gegenwärtig werden Lieferungen von Handfeuerwaffen vorgenommen sowie von Schützenpanzern des Typs BTR-82A, sowie Militär-LKW vom Typ „Ural“ sowie andere Bewaffnung, welche benötigt wird für die Führung von lokalen Kampfhandlungen und für die Verlegung von Personal der syrischen Armee.

Die russischen Lieferungen stehen in Übereinstimmung mit dem internationalen Recht und erfolgen unter Beachtung aller Formalien im Rahmen bestehender Verträge zwischen den Regierungen beider Länder.

Ein Teil der Lieferungen erfolgt gegen Bezahlung, die Syrien bereits vorgenommen hat. Syrien hatte die Lieferung von Systemen der Truppenluftabwehr S-300PMU-2 bereits mit 400 Mio. USD bezahlt. Russland hatte auf Bitten Israels von der Lieferung Abstand genommen. Diese Gelder werden nun für andere militärische Lieferungen verrechnet.

Informanten gehen davon aus, dass die durch Russland geleistete Hilfe zu einer erheblichen Stärkung der syrischen Armee im Kampf gegen terroristische Gruppierungen beiträgt.

In den letzten Tagen ist es zwischen den USA und Russland zu erheblichen diplomatischen Misstönen im Zusammenhang mit den Ereignissen in Syrien gekommen. Die USA haben sich scharf gegen Hilfslieferungen zur Unterstützung des syrischen Präsidenten seitens Russlands ausgesprochen.

Internationale Medien hatten unter Bezugnahme auf diplomatische Kreise berichtet, dass Russland angeblich Ausrüstungen für Kampfflugzeuge, Hubschrauber, Elemente von Flugabwehrsystemen in die Nähe eines Flugplatzes von Damaskus bringt, um damit Kampfhandlungen gegen Kämpfer des IS zu unterstützen.

Auf die Gerüchte, dass Russland angeblich Truppen nach Syrien schickt, antwortete man im Föderalrat, dass dies nur möglich ist, wenn der Präsident hierzu die Genehmigung der Oberkammer des Parlaments beantragt. Dies ist bisher nicht erfolgt.

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