Merkel fordert die Herstellung der territorialen Unversehrtheit der Ukraine

Merkel fordert die Herstellung der territorialen Unversehrtheit der Ukraine

Deutschland und Russland werden die Arbeit zur Herstellung der territorialen Unversehrtheit der Ukraine fortsetzen. Dies erklärte während der gemeinsamen Pressekonferenz im Kreml die deutsche Bundeskanzlerin.

„Wir müssen uns klar werden, worüber wir reden, wenn wir über die Realisierung der Minsker Vereinbarungen sprechen. Wir sprechen darüber, dass die Souveränität und die territoriale Unversehrtheit der Ukraine wieder hergestellt werden. Wir werden die gemeinsame Arbeit hierzu fortsetzen“, - erklärte die Kanzlerin und ergänzte, dass dies ein komplizierter Weg ist.

Die deutsche Bundeskanzlerin gab zu, dass das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland in keiner einfachen Situation ist, aber für sie war es wichtig nach Russland zu fahren, um den sowjetischen Soldaten zu gedenken, die während des Zweiten Weltkrieges ihr Leben gegeben haben.

„Ich bin nach Moskau in einer nicht einfachen russisch-deutschen Situation gekommen. Nur für mich war es wichtig hierher zu reisen, anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges im Zweiten Weltkrieg, um das Andenken an die Gefallenen zu ehren“, - unterstrich die Kanzlerin.

Seinerseits erklärte sich Wladimir Putin einverstanden mit der Kanzlerin, dass das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland gegenwärtig eine schwierige Zeit wegen der unterschiedlichen Einschätzungen zur Ukraine durchlebt.

„Wir haben mit der Frau Bundeskanzlerin konkrete Gespräche geführt und einen breiten Kreis von Fragen von beiderseitigem Interesse aus der internationalen Tagesordnung besprochen. Es ist kein Geheimnis, die russisch-deutschen Beziehungen durchleben heute nicht die beste Zeit wegen der Beurteilung der Ereignisse in der Ukraine. Der gegenseitige Warenumsatz im Jahre 2014 hat sich erstmals seit den letzten fünf Jahren um 6,5 Prozent verringert. Und, nebenbei bemerkt, im Januar und Februar hat der Rückgang sogar 35 Prozent betragen. Diese Situation entspricht ganz bestimmt nicht den Interessen Russlands und auch nicht Deutschlands“, - so Putin.

Nach seinen Worten fordert der Aufbau eines neuen Sicherheitssystems in Europa dass man einen Schritt nach vorne tut und man sich von Phobien der Vergangenheit trennt. „Es ist notwendig über seinen Schatten zu springen, irgendeinen Schritt nach vorne zu tun, nicht mit den Phobien der Vergangenheit zu leben, sondern in die Zukunft zu schauen“, - setzte der russische Präsident fort.

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Kommentare ( 1 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 13. Mai 2015 02:27 pm

    Es geht darum, daß die USA verhindern wollen und "müssen", daß zwischen Deutschland und Rußland eine enge und stabile politische, wirtschaftliche und kulturelle Verbindung entsteht. Diese Verbindung war auf dem besten Wege, das zu werden, was den USA als eingebildete Führungsmacht der Welt hätte gefährlich werden können. Bitte schön, daß ist keine Erfindung von mir. Das haben Politwissenschaftler der USA schon vor Jahrzehnten heraus gefunden. Dem gleichgestellt ist der Fakt, daß die USA Rußland schon wieder oder immer noch als den Hauptfeind Nr. 1 ansehen. US-Starpolitiker haben ja auch mehrfach beklagt, daß es doch so ungerecht sei, daß ein Land (Rußland) mit so vielen Resourcen von Gott bedacht worden wäre. Ich meine, da wird sich der alte Herr schon was dabei gedacht haben.
    Und weil nun mal Deutschland nicht souverän ist auf Betreiben der USA und es auf weitere Zeit auch nicht sein wird (Obama 2009 in Ramstein: Dies ist ein besetztes Land und wird es auch bleiben) deshalb mußte Merkel ihrem Herrn gehorchen und diese gute Entwicklung stoppen und das bereits gute Verhältnis vorsätzlich torpedieren. Wäre Merkel wirklich Chefin eines souveränen Deutschlands, hätte sie diesem US-Präsidenten auf Zeit für dieses Ansinnen einen Vogel gezeigt.
    Deutschlands immer wieder beschworenen Verbündeten und "Freunde" aus Übersee, die ihre europäischen Vasallen zu Sanktionen gegen Rußland quasi unter massivstem Druck genötigt haben, mußten einsehen, daß diese Sanktionen und die beabsichtigte Isolierung Rußlands zwar Wirkung zeigte, aber nicht in dem Sinne, wie es gewünscht wurde.
    Also muß die Taktik geändert werden. Wenn jemand der Meinung sein sollte, daß die Strategie geändert wurde, der weiß beides nicht zu unterscheiden. Ziel und Strategie der Vernichtung Rußlands bleibt auf jeden Fall bestehen. Aber die Taktik wurde geändert. Merkel muß nun den bösen Bullen spielen ( ..verbrecherische völkerrechtswidrige Annektion der Krim ...), Steinmeier hatte den Lawrow in Wolgograd einzulullen, was auf jeden Fall nicht klappt, und nun kommt der Abgesandte des selbsternannten Gottes Obama nach Sotchi um der Weltöffentlichkeit vorzugaukeln, daß sich diese Regierung um alles "Leid" auf dieser Welt "kümmert". Obama als der Kummerkasten der Welt. Der gute Bulle.
    Hat dieses Land eigentlich nicht genug mit sich zu tun? Ich will nur an die Schießwut der US-Polizisten erinnern. Oder sind diese von Hause aus so ängstlich?
    Erst haben die USA mit kräftiger Unterstützung der Nato und allen voran die hörige Regierung Deutschlands die Ukraine nun zum mindestens zweiten Mal in eine große wirtschaftliche und

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