Militärkommissar Kaliningrad zur Wehrpflicht

Militärkommissar Kaliningrad zur Wehrpflicht

 

 

 

 

 

 

 

Zum jetzigen Zeitpunkt sind fast 3.000 Grundwehrdienstpflichtige zur Fahndung ausgeschrieben. Der Militärkommissar für das Kaliningrader Gebiet, Boris Sokushew erklärte, dass das, noch aus Sowjetzeiten stammende, System der Einberufung zur Armee uneffektiv ist und deshalb auch die Anzahl der Drückeberger wächst.

In der Sowjetunion war der Wehrdienst für die jungen Leute eine Angelegenheit der Pflichterfüllung gegenüber dem Staat. Jetzt leben wir in einem anderen Staat, mit einer anderen Mentalität, aber die Einberufungsprinzipien sind unverändert geblieben.

Foto: Wehrdienstausweis eines Armeeangehörigen

Einer der Gründe für das Anwachsen der Zahl der Drückeberger ist das sehr schwach ausgebildete System der strafrechtlichen Verfolgung. Anfang 2013 wurden 51 Gesuche an die Untersuchungsorgane gesandt mit der Bitte um Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen. Leider konnte ein Großteil dieser Gesuche nicht umgesetzt werden.

Auch die Leiter der Verwaltungskreise des Gebietes sind nicht an einer effektiven Arbeit der Einberufungskommissionen interessiert. Der bautechnische Zustand der Gebäude für die Einberufung ist in einer Art und Weise, die bei dem zu Musternden einen abschreckenden Eindruck hinterlässt. Aber der Musterungsort ist die erste direkte Bekanntschaft des jungen Menschen mit der Armee und wenn dieser schon abschreckend ist, dann ist es auch nicht verwunderlich, wenn sich die Einstellung des Wehrdienstpflichtigen ins generell Negative verkehrt.

Die Einberufungsquoten konnten in der vergangenen Saison nicht erfüllt werden. Von 1.985 Grundwehrdienstpflichtigen konnten nur 1.543 einberufen werden. Um diese Situation zu ändern fordert der Kaliningrader Militärkommissar eine völlige Änderung des Einberufungssystems, der Arbeit der Einberufungskommission, der Leiter der Verwaltungskreise des Gebietes und der Gesundheitskommissionen.

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/26433-voennyj-komissar-oblasti-sovetskaya-sistema-nabora-v-armiyu-nejeffektivna

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