Moskau fordert von Berlin eine Erklärung

Moskau fordert von Berlin eine Erklärung

Die russische Botschaft in Deutschland hat dem Auswärtigen Amt in Berlin eine Protestnote gesandt. Anlass ist die Einreiseverweigerung für Mitgliedern der Organisation „Russische Motorradfahrer“.

Neben der Einreichung der Protestnote, wurde auch vom Auswärtigen Amt eine Erklärung gefordert.

Drei russischen Bürgern, die ein gültiges Visum haben, wurde am 30. April auf dem Airpot Schönefeld die Einreise verweigert. Nach einer langfristigen Prozedur zur Überprüfung der Personalien, Kontrolle der Echtheit der Dokumente und des Visums wurde den russischen Bürgern erklärt, dass sie die deutsche Grenze nicht überschreiten dürfen. Begründet wurde dies mit Sicherheitsbedenken und der Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch diese russischen Personen. Man schlug den russischen Bürgern vor, mit dem nächsten Flugzeug nach Russland zurückzukehren.

Das russische Außenministerium charakterisiert diese Entscheidung als unbegründet und diskriminierend und glaubt an politisch motivierte Gründe. Des Weiteren glaubt man im russischen Außenministerium, dass dieser Schritt dazu bestimmt ist, die Organisation der „Russischen Motorradfahrer“ zu diskreditieren und die Veranstaltung „Straße des Sieges“, anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg zu verhindern.

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