Russischen Militärs wird Mitteilungsbedürfnis eingeschränkt

Russischen Militärs wird Mitteilungsbedürfnis eingeschränkt
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Die russische Staatsduma hat in dritter und letzter Lesung ein Gesetz verabschiedet, welches Militärangehörigen verbietet, Informationen über sich und andere Kameraden in das Internet zu stellen oder Massenmedien zu übergeben.

Das neue Gesetz schränkt weiterhin die Nutzung von Smartphones während des Dienstes ein. Während Übungen, Gefechtseinsätzen und des Aufenthaltes in Dienstobjekten, müssen sämtliche elektronischen Geräte vollständig ausgeschaltet sein. Gewöhnliche Telefone mit Tastatur sind von diesem Verbot ausgenommen.

Weiterhin wird den Militärs verboten, in den Sozialnetzwerken oder gegenüber Massenmedien zu informieren, welcher Einheit sie angehören oder diesen irgendwelche anderen Dienstinterna, die sie selber oder ihre Kameraden betreffen, zu übermitteln.

Militärs, die gegen diese gesetzlichen Bestimmungen verstoßen, müssen, wenn sie in einem Vertragsverhältnis stehen, mit ihrer Entlassung rechnen. Soldaten im Grundwehrdienst erhalten disziplinarische Konsequenzen.

Ziel dieses neuen Gesetzes ist der Schutz der Armeeangehörigen vor Aktivitäten ausländischer Spionagedienste, terroristischen und anderen extremistischen Organisationen.

Reklame

Kommentare ( 0 )

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung