Russisches Außenministerium ist auf Abhörung vorbereitet

Russisches Außenministerium ist auf Abhörung vorbereitet

Das russische Außenministerium erklärte, dass die Abhöraktionen der Amerikaner keine Überraschung darstellt und man sich darauf vorbereitet habe.

Das russische Außenministerium regt sich über die neuerlichen Spionage- und Abhöraktivitäten der Amerikaner nicht auf. Man geht davon aus, dass auch internationale Gespräche russischer Diplomaten mit anderen Teilnehmern abgehört worden sind. „Wir wissen das“, - so der Stellvertretende Außenminister Sergej Rjabkow.

In der letzten Zeit steht die amerikanische Agentur NSA immer häufiger im Zentrum von Skandalen. Zuerst war Berlin „stark verwundert“, als es von Journalisten erfuhr, dass alle politischen Führer der BRD schon lange unter Beobachtung der Amerikaner stehen. Und gestern passiert ein ähnlicher Skandal in Paris. Und wieder so eine theatralische Verwunderung. Die Franzosen reagieren emotional für die Öffentlichkeit und zeigen sich erregt, als ob sie nicht früher geahnt haben, dass man all ihre Worte und Handlungen hinter dem Ozean belauscht und beobachtet.

Aber Russland zeigt zum Thema der amerikanischen Aufklärungsaktivität keinerlei Emotionen. Moskau versteht ausgezeichnet, das Washington mit allen Mitteln alles erfahren will, was in den russischen Korridoren der Mächtigen vor sich geht. Für die Diplomaten aus dem Außenministerium Russlands ist das alles ersichtlich und die Amerikaner machen alles was sie können, um internationale Gespräche abhören zu können.

Sergej Rjabkow erklärte gegenüber TASS, dass Moskau sich bewusst ist, dass die Gespräche zwischen dem Iran und der Sechser-Gruppe in Wien abgehört worden sind. „Wir verstehen, dass das so ist und es sich auch nicht ändern wird, bei beliebigen Gesprächen, bei beliebigen Kontakten.

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