Russland korrigiert Strategie der nationalen Sicherheit

Russland korrigiert Strategie der nationalen Sicherheit

Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates der Russischen Föderation Nikolai Patruschew informierte die Medien, dass Russland beschlossen hat, seine Strategie zur Nationalen Sicherheit und zur ökonomischen Sicherheit zu korrigieren.

Das Ziel der westlichen Sanktionen gegen Russland ist der Sturz der russischen Führung – davon ist der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates der Russischen Föderation Nikolai Patruschew überzeugt.

Patruschew äußerte weiterhin, dass Russland Maßnahmen gegen die Staaten einleiten wird, die die antirussischen Sanktionen unterstützen.

Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates informierte am 3. Juli die versammelten Journalisten, dass die Entscheidung gefällt wurde, die Strategie der nationalen Sicherheit zu korrigieren. Weiterhin wird ein Dokument zur Strategie der wirtschaftlichen Sicherheit bis zum Jahre 2030 erarbeitet. Weiterhin wird Russland Änderungen in der Konzeption der Außenpolitik des Landes vornehmen.

Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates verwies darauf, dass die Maßnahmen des Westens zur Gewährleistung seiner Dominanz in der Welt in gewissen Maße effektiv wirken. Er erklärte, dass in der gegenwärtigen Ukraine-Krise die USA als Initiatoren auftreten und wenn die USA keine Normalisierung der Situation wünschen, dann wird sich die gegenwärtige Lage noch lange hinziehen.

„Ich denke, dass die europäischen Staaten, die an den Minsker Vereinbarungen teilnehmen, an einer Normalisierung der Lage interessiert sind“, - so Patruschew.

Patruschew meint, dass die größten Verluste dem Land nicht durch die Sanktionen entstehen, sondern auf die einseitige Orientierung auf Bodenschätze und durch die Abhängigkeit des Landes von Importtechnologien. „Gegenwärtig arbeiten wir an Maßnahmen, um uns davon zu befreien“, - so Patruschew.

In der vorangegangenen Sitzung hatte der russische Präsident Putin erklärt, dass das Land deshalb Druck ausgesetzt ist, weil es nicht mit seiner Souveränität handeln lässt. Darauf zu hoffen, dass der Westen seinen unfreundlichen Kurs ändert, lohnt sich nicht, auch wenn man gesehen hat, dass die Sanktionen nicht das erhoffte Resultat gebracht haben.

Putin forderte, die entstandene Lage genau zu analysieren und eine Korrektur der nationalen Sicherheit des Landes vorzunehmen.

Die russische Politik der nationalen Sicherheit bis zum Jahre 2020 wurde im Jahre 2009 erarbeitet. Als Ziele der russischen Politik wurden in dem Dokument die Verwirklichung einer beständigen Entwicklung des Landes, die Bewahrung der territorialen Unversehrtheit und Souveränität und das Erlangen einer unanfechtbaren Autorität im internationalen Maßstab benannt.

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