Russland vorne beim Medienkrieg

Russland vorne beim Medienkrieg

Der Medienkrieg zwischen den russischen und westlichen Regierungsmedien ist im vollen Gange.

Die Nase vorne haben dabei gerade im Netz die Russen, die mit ihrem Programm im Westen wesentlich besser ankommen, als die westlichen Staatsmedien in Russland. Der Grund ist nicht nur die bessere finanzielle Ausstattung, sondern auch der deutliche Qualitätsverlust der großen Medien im Westen, gerade im deutschsprachigen Raum. Dieser wird vor allem von der kämpferischen RT-Gruppe geschickt genutzt, wobei man vor allem bei der Wahl der Verbündeten nicht zimperlich ist.

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Kommentare ( 2 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 27. März 2015 02:10 pm

    Ganz ehrlich, den Videobeitrag halte ich in einigen Passagen als auch in der Rundumaussage für einigermaßen tendenziös.
    Ich schaue mir ja sehr oft RTdeutsch an, kann aber nicht entdecken, wo man da mit der Wahl seiner Parner nicht sehr zimperlich gewesen wäre. Nur mal so als Beispiel.
    Schaue ich dagegen die deutschen Staatsmedien an, die auch noch durch die Bürger des Staates mittels einer Zwangsabgabe finanziert werden und so manch ein Schwachkopf, Lügenbold oder geistesschwache "Krimis" für viel Geld eingekauft wurden, kann es einem grausen.
    Da wird offen und dreist gelogen.
    Bei aller Neutralität, die ich auf jeden Fall nicht habe, mich aber darum bemühe, ich kann bisher bei den russischen Sendern eine solche auffällige auf Lügen basierten Propaganda nicht feststellen. Wer will denn wirklich Kleber, Lügenlichki, Atay den Bidder vom Spiegel toppen. Das kann nicht mal Baron Münchhausen. Doch, mir fällt noch jemand ein. Das Ehepaar Eigendorf. Die schießen den Vogel ab.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 27. März 2015 09:06

      ... ich bin jetzt gerade in Deutschland und spreche mit Diesem und Jenem. Interessant ist, dass viele sich ihre Meinung aus Informationen der deutschen Medien bilden. Auf meinen Einwurf, ob sie sich nicht einseitig informiert fühlen, kommt dann das Argument: Ich verstehe ja kein Russisch. Und auf meinen Hinweis, dass es auch deutschsprachige Medien aus Russland gibt, erhalte ich die Antwort: "naja, die lese ich nicht". Das ist zumindest der "Durchschnitt". Ich habe den Eindruck, das vielen in Deutschland das Thema "Russland" egal und vielleicht auch zu kompliziert ist und man ist nicht bereit länger darüber zu sprechen. An sich auch verständlich, so lange der Deutsche nicht direkt und persönlich von den Ereignissen betroffen ist.

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 27. März 2015 13:24 pm

    Hallo Uwe,
    Sie sagen es,wie so oft, sehr treffend, "Ich habe den Eindruck, das vielen in Deutschland das Thema "Russland" egal und vielleicht auch zu kompliziert ist und man ist nicht bereit länger darüber zu sprechen."
    Die älteren in der EX-DDR, denen das Thema SU/RUS noch vertraut ist, die sterben langsam aus. Die jüngeren, die auf einmal eine andere Sichtweise vorgesetzt bekamen, haben dieses Thema nach einiger Zeit beseite geschoben. Es gab Wichtigeres und für sie Interessanteres, als dieses ferne große unverständliche Rußland, wo man nicht mal die Buchstaben kennt. Da ist es doch einfacher die denglische Werbung nachzuquatschen. Auch in Urlaub fährt man woanders hin, wo man keinen extra teuren Reisepaß braucht. Und dann hat man ja auch gehört, daß sich "die" russischen Touristen in den Zentren des Westens so daneben benehmen würden.
    von den Engländern sagt man das ja auch, aber ....
    Und nun haben doch die Russen die Frechheit, die Krim so einfach .... Merkel, Steinmeier, Obama und, und, und sagen alle, daß die Russen Aggressoren sind. Und die Blödzeitung, der Schmiergel, der Lokus und noch andere, auch die Fernsehleute wie Ruck, Atai, Lügenlischki und ganz groß der Nachrichten - Kleber von der Transatlantischen Gesellschaft sagen ja auch, daß Rußland die ganz Pösen sind. Und denen kann man schon glauben, weil man ja seit Jahrzehnten mit diesen Aussagen und Nachrichten groß geworden ist. Viele merken es nicht mehr, andere wollen es nicht merken, daß sie zu einer manipulierbaren Masse gehören und Redefreiheit, Freiheit des Denkens, Reisefreiheit, und die vielen angeblichen Rechte in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nur Fassade in einem großen Topf der Lüge und der Manipulation sind. Um so größer der Topf, sprich immer mehr erweiterte EU mit immer unüberschaubaren Bestimmungen und Gesetzen und den geheimen Verhandlungen mit den USA mit dem Ziel einer Übernahme der EU in das US-Wirtschaftssystem, um so mehr ziehen sich die Leute resigniert zurück, - man kann ja sowieso nichts gegen den Gen-Mais und das Chlorhuhn machen. Denn mit einem Freihandel hat das wohl sehr wenig zu tun. Der Freihandel ist ein geringer Teil des großen Cups.

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