Unsere Portalumfrage – Ihre Antworten – Unser Kommentar

Unsere Portalumfrage – Ihre Antworten – Unser Kommentar

Jeden Monat startet unsere Informationsagentur eine Umfrage und eine Wissensfrage. Wir hoffen auf rege Beteiligung durch die Nutzer unseres kostenlosen Informationsportals. Im Monat September wollten wir Ihre Meinung zum Stadionbau in Kaliningrad wissen.

Und wir wollten wissen, ob Sie den Namen des Kaliningrader Gouverneurs kennen.

Fangen wir mit der Wissensfrage an.

Wir geben zu, dass Ergebnis wäre besser ausgefallen, wenn wir gefragt hätten, wer der russische Präsident ist. Aber so haben nicht ganz die Hälfte der Portalnutzer falsch getippt oder wussten es nicht und die andere Hälfte liest anscheinend sehr aufmerksam unsere Portalinformationen oder ist einfach nur am gesellschaftlichen Leben in Kaliningrad interessiert und war deshalb informiert. Allerdings, dass muss ich zugeben, waren wir ein wenig hinterlistig und hatten bei den Auswahlmöglichkeiten auch den Namen „Sjuganow“ vorgegeben und rein namentlich kann man „Sjuganow“ auch mit „Zukanow“ verwechseln. Und das ist wohl bei fast 10 Prozent unserer Wissensfrage-Teilnehmer passiert.

Danke für Ihre Teilnahme und wir haben natürlich wieder eine neue Wissensfrage für diesen Monat:

Wann finden Gouverneurswahlen in Kaliningrad statt?

Wieder geben wir Ihnen verschiedene Antwortmöglichkeiten vor und wer „im Stoff steht“, für den bereitet die Antwort kein großes Kopfzerbrechen. Und wenn Sie die Frage nicht richtig beantworten – keine Sorge, es passiert nichts Schlimmes – sie werden als Leser unseres Portals nicht gesperrt und Russland wird wohl auch keine Visasperre gegen Sie verhängen. Einreisesperren nach Russland erhalten nur diejenigen, die sich bewusst und wiederholt ungezogen gegen den Gastgeber Russland verhalten.

Unsere Umfrage zum Fußballstadion zeigt eine ganz eindeutige Tendenz.

Die überwältigende Mehrheit – zwei Drittel – befürworten die Sparvariante, also nicht den superteuren Neubau auf der versumpften Insel, sondern die Rekonstruktion des ältesten europäischen Sportstadions „Baltika“.

Welche Lösung letztendlich kommt, werden wir ganz bestimmt in den nächsten Wochen, wenn nicht gar Tagen, erfahren, denn irgendwann muss der Bau ja beginnen. Aber es gibt schon gewisse Anzeichen, dass es vermutlich die Sparvariante wird, trotzdem die Vorbereitungsarbeiten auf der Insel, also die Trockenlegung abgeschlossen und die Pfahleinrammungen schon begonnen haben.

Der Sportminister Mutko, der für das Großereignis „Fußball-Weltmeisterschaft 2018“ insgesamt, also auch für die Finanzen, verantwortlich zeichnet, hat laut und deutlich erklärt, dass es für das Stadion 15 Mrd. Rubel (300 Mio. Euro) gibt. Kaliningrad will aber 40 Mrd. Rubel haben. Und die hat Mutko nicht und er wird sie auch nicht suchen.

Mutko hat zusammen mit der FIFA vereinbart, dass Kaliningrad, entgegen den FIFA-Regeln, ein Stadion für 35.000 Zuschauer einrichten kann, also 10.000 weniger als das bisherige teure Projekt vorsieht. Und „Baltika“ kann man im Rahmen einer Rekonstruktion für 35.000 Zuschauer herrichten. Es gibt natürlich eine Reihe anderer Probleme die zu lösen sind, wie z.B. Sicherheitsprobleme, Verkehrsprobleme, Parkplatzprobleme, Probleme mit den Anwohnern – aber Probleme sind dafür da, dass man eine Lösung findet.

Und ein weiteres Anzeichen für die Sparvariante ist, dass der Kaliningrader Gouverneur sich öffentlich mit dem föderalen Sportminister wegen der Finanzierung angelegt hat, er kurze Zeit darauf im föderalen Gouverneursrating in die sogenannte „Todesgruppe“ abgerutscht ist, danach eine Pressekampagne über die bevorstehende Absetzung des Gouverneurs durch den russischen Präsidenten begann … und wenn es denn so kommt, wird der neue Gouverneur, dessen Name schon gehandelt wird, wohl einiges in Kaliningrad ändern – so auch Überlegungen zur Vorbereitung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Aber die Zeit wird knapp – verdammt knapp.

Wir bedanken uns für ihre Beteiligung im September und haben für Oktober folgende neue Umfrage:

Welches Restaurant würden Sie in Kaliningrad vorrangig besuchen:

  • Mit russischer Küche
  • Mit deutscher Küche
  • Mit internationaler Küche

Wenn Sie abstimmen, können Sie die Tendenz mit verfolgen, denn die Ergebnisse der Abstimmung sind immer nur für diejenigen sichtbar, die den „Klick“ gewagt haben.

Foto: Montage diverser Restaurants in Kaliningrad

Auch für diese Umfrage brauchen Sie sich nicht zu registrieren, der Klick tut wiederum nicht weh und der Zeitaufwand ist mit ungefähr 5 Sekunden im vertretbaren Zeit-Investitions-Rahmen.

Die Umfrage finden Sie gleich links neben diesem Artikel. Besten Dank im Voraus für Ihre Teilnahme

Uwe Niemeier

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