Untersuchungskomitee der Russischen Föderation sucht Software

Untersuchungskomitee der Russischen Föderation sucht Software

 

Das Untersuchungskomitee der Russischen Föderation sucht einen Auftragnehmer für die Programmierung einer speziellen Software. Diese Software soll das Internet durchforsten nach möglichen Anhaltspunkten für Rechtsverletzungen. Im Mittelpunkt stehen dabei Informationen aus den Sozialnetzen, Blogger-Internetseiten aber auch Massenmedien.

Ein entsprechender Auftrag wurde in die offizielle Seite für „Staatsaufträge der Russischen Föderation“ eingestellt. Der Staat ist bereit für diese Software 1,9 Mio. Rubel (47.500 Euro) zu bezahlen.

Neben vielen anderen technischen Forderungen, soll das Programm automatisch die Zugehörigkeit des Autors eines Beitrages zu den verschiedensten juristischen Personen die auf dem Gebiet der Russischen Föderation registriert sind, feststellen können. Spezialisten werden bestimmte Handlungen in den sozialen Netzen und in Veröffentlichungen in den Massenmedien analysieren und Rechtsverletzungen mit Hilfe der neuen Software feststellen.

Man geht davon aus, dass das Untersuchungskomitee damit in der Lage ist, mehr als 15.000 Printmedien, 8.500 Internetzeitungen, 82 TV- und Radiosender und mehr als 500 Informationsagenturen zu analysieren. Außerdem wird diese Software den Gedankenaustausch in den Sozialnetzen VKontakte, Facebook, Twitter, Livejournal, Odnaklassnik, Meine Welt, Youtube, RuTube, Smotri, Instagram und Foursquare beobachten können.

In der Agenturmeldung von new.kaliningrad.ru wird daran erinnert, dass bereits zu einem früheren Zeitpunkt ein einheitliches Register der Internetseiten in der Russischen Föderation eingeführt wurde, bei denen Verstöße gegen geltende Gesetze festgestellt wurden.  Dieses Register wurde geschaffen von „Roskomnadsor“ (Russische Kommunikationsaufsicht) im Zusammenhang mit den in Russland verschärften Bestimmungen zu Schutz der Kinder vor schädlichen Informationen.

Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/community/2004044-sledstvennyy-komitet-reshil-vzyat-pod-kolpak-blogerov-i-internetsmi.html

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