USA haben ein Patent auf A-234

USA haben ein Patent auf A-234

Der russische Außenminister Lawrow informierte, dass die USA das Patent auf das Giftmittel A-234 haben. Entwickelt wurde A-234 in der Sowjetunion – heute auch bekannt unter dem Begriff „Nowitschok“.

In einem Interview mit BBC informierte der russische Außenminister Lawrow, dass A-234 als chemisches Mittel in der Sowjetunion entwickelt und später in den USA patentiert wurde.

Der Minister informierte, dass einer der Entwickler dieses Giftstoffes, aus dem Land geflüchtet und sich in den USA niedergelassen habe. Dort habe er die Formel des Giftes öffentlich gemacht. Die USA haben diese Formel dann patentiert und der Giftstoff wurde offiziell in die Bewaffnung der US-Armee oder US-Geheimdiensten aufgenommen.

Lawrow erinnerte im Interview nochmals, dass A-234 ein absolut tödliches Gift ist. Der Mensch stirbt nach Kontakt mit diesem Gift sehr schnell. Weiterhin hat das Gift die Eigenschaft schnell zu zerfallen. Deshalb ist es nicht möglich, dass Experten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen, noch nach zwei Wochen irgendwelche Proben genommen haben können, die dieses Gift in hoher Konzentration enthalten.

Weiterhin erwähnte Lawrow, dass das Schweizer Labor in dem untersuchten Material „BZ“ festgestellt habe, ein Stoff, der 1955 in den USA entwickelt wurde und sich ebenfalls im Bestand der US- und der britischen Armee befindet. Russland habe eine Anfrage an die Organisation zum Verbot von Chemiewaffen gerichtet und darum gebeten zu bestätigen oder zu dementieren, dass in der untersuchten A-234-Probe „BZ“ enthalten war.

Uwe Niemeier

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Kommentare ( 1 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 18. April 2018 03:12 pm

    " ... dass die USA das Patent auf das Giftmittel A-234 haben "

    Ob die Tommys das nicht wußten, als diese ihre Verleumdungs- und Beschuldigungskampagne gegen Rußland starteten? Oder hatten diese hinterhältigen Briten auf den Überraschungseffekt gesetzt, daß die Russen argumentativ ins Stottern kommen. Aber nichts da.
    So langsam wird es aber wirklich interessant und für die Briten eng, denn es gibt um das Skripal-Attentat wirklich interessante neue Erkenntnisse, wobei der ehemalige Oberst der britischen Armee und NATO-Kommandeur Hamish de Britton-Gordon augescheinlich eine Schlüsselrolle in der Skripal-Affäre spielt. Und nicht nur dort. Auch in Syrien scheint der Ex-Oberst als ehemaliger Chemiekrieger heute noch eine zumindest sehr zwielichtige Rolle zu spielen.

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