Was haben Hitler und Putin gemeinsam?

Was haben Hitler und Putin gemeinsam?

Mit der Beantwortung dieser Frage beschäftigte sich der ehemalige Berater des amerikanischen Präsidenten für Sicherheitsfragen Zbigniew Brzeziński in einem Interview mit einer deutschen Zeitschrift.

Der amerikanische Politologe verglich Putin mit Hitler, beurteilte die Situation in der Ukraine und gab eine Aussicht auf die Chancen für einen „Heißen Krieg“.

Nach Meinung von Zbigniew Brzeziński sind die Streitereien über die Handlungen Russlands im Zusammenhang mit dem Beitritt der Krim zur Russischen Föderation zu vergleichen mit der Reaktion der Gesellschaft bei damaligen Anschluss Österreichs und der Sudetengebiete zum Deutschland des Adolf Hitlers.

Angesprochen auf Gemeinsamkeiten zwischen Putin und Hitler, antwortete der amerikanische Politologe, dass er glaubt, dass beide Gemeinsamkeiten haben, es aber auch Unterschiede gebe.

„In erster Linie unterscheidet sich der russische Präsident vom Führer durch den Wunsch Geld zu verdienen. Dies ist ein beruhigender und stabilisierender Faktor in der Politik Putins“, - so Zbigniew Brzeziński in dem Interview.

Außerdem ist der Politologe überzeugt, dass zwischen dem Westen und Russland bereits ein neuer Kalter Krieg begonnen hat. Ihm scheint es aber eher unwahrscheinlich, dass es zu einem Heißen Krieg kommen wird.

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Kommentare ( 2 )

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 6. Juli 2015 19:31 pm

    Was kann da schon heraus kommen, wenn ein "amerikanischer Pole" über Hitler und Putin in einer "deutschen" Zeitschrift - gibt es diese überhaupt noch - schreibt? Blablabla, Nonsens und einseitige Sichtweise...

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 27. Juli 2015 23:36 pm

    Der ausgewiesene Kreml-Feind Zbigniew Brzezinski mahnte im Interview mit dem US-Sender MSNBC, dass der Islam nicht zum Feind der Amerikaner werden dürfe. Stattdessen plädiert er für eine umfassende Destabilisierungspolitik – wenn nötig MIT ALLEN MITTELN – im gesamten eurasischen Raum, um Russland zu schwächen.

    Brzezinski – amerikanischer Staatsbürger mit einer ausgewiesenen Russophobie – rief EU-Diplomaten in Brüssel dazu auf, das Ukraine-Abenteuer trotz Entstehung gefährlicher Abhängigkeiten mit dem osteuropäischen Pleitestaat massiv auszubauen. Nur so habe die Europäische Union laut Brzezinski, der allerdings kein Hehl aus seiner unverbrüchlichen Loyalität gegenüber Washington macht, die Chance, eine Weltmacht zu werden.

    Dabei scheint ihm das Eskalationspotenzial eines sturen Weltmachtstrebens, das der internationalen Gemeinschaft bereits zwei Weltkriege beschert hatte, schlichtweg egal zu sein. Was zählt, ist die politische Destabilisierung Russlands, um westlichen Akteuren künftig neue wirtschaftliche Vorteile zu sichern.

    Als jahrzehntelanger Berater beschrieb der 1928 in Warschau, geborene Zbigniew Brzezinski in seinem Buch „Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft“, dass die Grundlage für die Aufrechterhaltung einer unipolaren Welt, wie sie nach dem Ende von Sowjetunion und Warschauer Pakt entstanden war, und den Vereinigten Staaten als einzig verbliebene Weltmacht die alleinige Vorherrschaft über den Planeten eröffnet hatte, DIE ISOLIERUNG RUSSLANDS sei.
    Weiter fordert er, dass die Länder Eurasiens (Europa und Asien) keine stabile oder friedliche Kooperation miteinander eingehen dürfen. Nur so könnten die USA ihren hegemonialen Einfluss weltweit sichern.

    Ursache für die folgenreiche westliche Einmischung im Afghanistan-Krieg der 1980er Jahre waren geostrategische Rechenspiele. Jahre danach gab Brzezinski zu, dass Carter bereits am 3. Juli 1979, knapp ein halbes Jahr vor dem russisch-sowjetischen Einmarsch, eine Verfügung zur geheimen Unterstützung afghanischer Rebellen, wie die Taliban, unterzeichnete. Als die Sowjet-Armee, wie spekuliert, am 25. Dezember auf die Provokation reagierte und einmarschierte, notierte Brzezinski:

    „Wir haben jetzt die Gelegenheit, der Sowjetunion ihren Vietnamkrieg zu verpassen.“

    Came across this pic from several yrs ago.. guess who's on the right of Brzezinski? pic.twitter.com/GA1x1XeBY7
    — Angelica☕ (@ARodTen) December 30, 2014

    Erforderlich war es dazu nur, einen Guerillakrieg gegen die Sowjet-Armee in Gang zu halten, ohne dass sie besiegt werden musste.

    Dabei wurden auch dschihadistische Gruppen, aus denen heutige Terrororganisation hervorgingen, wie die al-Kaida, die unter anderem hinter den Anschlägen vom 11. September stand, unterstützt.
    1998 antwortete Brzezinski auf die Frage, ob er es nicht bedaure, mit den Hilfen für die Aufständischen in Afghanistan letzten Endes Dschihadisten den Weg bereitet zu haben, mit folgenden Worten:

    „Was soll ich bedauern? Diese geheime Operation war eine exzellente Idee. Sie hat die Russen in die afghanische Falle gelockt, und Sie wollen, dass ich das bedauere?“

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