„Alpha-Bank“ will Panzerproduzenten für Bankrott erklären lassen

„Alpha-Bank“ will Panzerproduzenten für Bankrott erklären lassen

Die „Alpha-Bank“ plant eine Klage zur Bankrott-Erklärung von „UralWagonSawod“ einzureichen. Diese Firma ist der Produzent der neuesten russischen Panzer „Armata“.

Neben dem neuesten russischen Panzer „Armata“, produziert diese Firma auch die Panzer T-90 und natürlich Eisenbahnwaggons.

Ein Vertreter der Firma erklärte, dass durch eine Tochterfirma ein laufender Kredit mit der „Alpha-Bank“ nicht rechtzeitig bedient wurde. Hierbei handelt es sich um das Traktorenwerk in Tscheljabinsk. Allerdings sollen die Schulden jetzt bereits beglichen sein. Trotzdem hat die Bank den Gesamtkredit fällig gestellt und versucht, die gesamte Firma Bankrott erklären zu lassen. Die Bank hat offiziell die Information erhalten, dass das Traktorenwerk auf eine abschließende Entscheidung über staatliche Stützungsmaßnahmen wartet. Wenn diese erfolgen, so wird es auch zu einer Neustrukturierung der Kreditverpflichtungen kommen.

Ein Vertreter des Traktorenwerkes bezeichnete das Verhalten der „Alpha-Bank“ ist destruktiv. Die „Alpha-Bank“ wiederum erklärte, dass sie alle möglichen Schritte unternommen habe, um außergerichtlich eine Einigung zu erzielen. Nach dem keine Zahlung erfolgte, ist die Bank gezwungen entsprechend der russischen Gesetzgebung zu handeln. Wann die Klage auf Bankrott konkret eingereicht wird, wollte der Vertreter der Bank nicht kommentieren.

Die Firma hatte im Februar bei der russischen Regierung einen Antrag auf Staatsgarantien im Umfang von 15 Mrd. Rubel gestellt. 1,5 Mrd. Rubel werden benötigt, um die Traktorenproduktion zu optimieren. Die Forderungen der „Alpha-Bank“ belaufen sich auf 6,4 Mrd. Rubel.

Die Firma „UralWagonSawod“ ist einer der größten Panzerhersteller in der Welt und produziert ungefähr 60 Prozent aller Panzer weltweit. Weiterhin ist die Firma einer der größten Hersteller von Eisenbahnwaggons. Die Firma befindet sich auf der westlichen Sanktionsliste.  

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