Bulgarien hat die Lösung seines „Süd-Stream-Problems“ gefunden

Bulgarien hat die Lösung seines „Süd-Stream-Problems“ gefunden

Bulgarien ist bereit, auf seinem Territorium an Stelle der Gasleitung eine Gaslagerstätte mit europäischer Verteilerstation zu bauen. Dies geht aus einem Stenogramm hervor, welches im Rahmen einer Regierungssitzung erstellt wurde.

Die Gaslagerstätte soll somit in Varna gebaut werden. Dort sollte auch der bulgarische Teil der Süd-Stream beginnen.

Es gibt bei den bulgarischen Gedanken nur ein kleines Problem. Bulgarien hat hierfür kein Geld und fordert nun, dass die Europäische Union die Gesamtkosten übernimmt.

„Die Europäische Kommission bezahlt den HUB, wir bauen das Zentrum der Verteilerstation der Energieunion in Varna und wir sind dann die Nummer 1 im Projekt der Diversifizierung,“ – so der bulgarische Premier.

Der bulgarische Premier ist der Meinung, dass dies ganz wundervolle Gedanken sind und die Europäische Kommission auch davon begeistert sein müsste. Der Plan ist auch deshalb noch so phantastisch, weil dann dieser HUB nicht in der Türkei benötigt wird.

Anmerkung UN: Der Meldung war nicht zu entnehmen, ob der bulgarische Premier bei seinen wundervollen Gedanken auch die Interessen und Ansichten von Gasprom und Russland berücksichtigt hat.

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