Der Kaliningrader Flohmarkt muss umziehen

Der Kaliningrader Flohmarkt muss umziehen

Im Rahmen der weiteren Rekonstruktionsarbeiten rings um das Gelände des Zentralmarktes und der anliegenden Straßen, muss nun auch der Kaliningrader Flohmarkt seine Pforten schließen.

Es handelt sich um keinen offiziellen Flohmarkt. Die Leute finden sich einfach am Wochenende ein und handeln mit allem, was man eben so auf einem Flohmarkt anbieten kann. Einen nicht unwesentlichen Teil des Marktes nehmen historische Gegenstände ein.

Der Markt selber existiert schon rund 30 Jahre an dieser Stelle und hat sich mit der Zeit immer weiter ausgedehnt. Nun schlagen die Behörden vor, dass der Markt am 5. Mai seine Pforten schließen soll. Alle Händler können auf den Prospekt Kalinin umziehen und dort weiter ihre Ware anbieten.

Dieser Vorschlag stößt auf wenig Freude bei den Händlern, denn sie wollen einen zentraleren Platz. Der Prospekt Kalinina (in der Nähe des Hauptbahnhofes), liegt zu weit ab, um Kunden wie bisher anzuziehen.

Noch ist nichts zum neuen Standort entschieden. Die Stadtverwaltung und Gebietsregierung sind bereit, den Vorschlägen der Händler aufmerksam zuzuhören und ein Maximum an Entgegenkommen zu zeigen. Immerhin handelt es sich bei diesem Markt weniger um eine unternehmerische Tätigkeit, denn um eine Tourismusattraktion.

Uwe Niemeier

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