Die Nachfrage nach Neubauwohnungen wächst in Kaliningrad

Die Nachfrage nach Neubauwohnungen wächst in Kaliningrad

Im Jahre 2013 wurden in Kaliningrad insgesamt 405.000 Quadratmeter Wohnraum in Nutzung überführt. Eine von Jahr zu Jahr steigende Tendenz – angenehm zu lesen nach den Krisenjahren ab 2008. Ob sich diese Entwicklung unter dem Aspekt der Kursentwicklung des Rubels auch 2014 fortsetzt ist fraglich.

Durch das städtische Komitee für Architektur und Bauwesen der Stadt Kaliningrad wurde eine Untersuchung zur Neubautätigkeit und zur Realisierung der neugebauten Wohnimmobilien durchgeführt. Während im Jahre 2009 insgesamt 1.122 Neubauwohnungen gekauft wurden, so stieg die Zahl im Jahre 2010 auf 2.549, im Jahre 2011 auf 3.620, im Jahre 2012 auf 6.254 Wohnungen. Im Jahre 2013 wurden in der Stadt Kaliningrad 6.540 Neubauwohnungen verkauft.

Die im Jahre 2013 gebauten 405.000 Quadratmeter wurden in 70 Wohngebäuden und 185 Einfamilienhäuser eingerichtet. Für das Jahr 2014 werden 429.000 Quadratmeter geplant.

Ob diese Zahl erreicht wird ist noch eine andere Frage, denn die Kaliningrader Baufirmen haben im Zusammenhang mit der neuen Gesetzgebung zur Zwangsversicherung des Bauprozesses bei Objekten mit Baubeteiligung, einen Baustopp verhängt. Ursache für diesen Baustopp ist, dass die Kosten für eine derartige Versicherung noch nicht bekannt sind, keine Versicherung diese Risiken eingehen will und ohne eine Versicherung auch keine Baugenehmigung erteilt wird. Außerdem wirkt sich die Kursentwicklung des Rubels im Vergleich zum Euro und USD sehr negativ auf die Kaufbereitschaft der Immobilieninteressanten aus.

Durch die Kaliningrader Stadtverwaltung werden zum jetzigen Zeitpunkt verstärkte Anstrengungen unternommen, um die Leidtragenden aus früheren Baubankrotten zu ihrem Wohnungsrecht zu verhelfen. Im vergangenen Jahr konnte ein Haus mit 136 Wohneinheiten den seit vielen Jahren Wartenden nun endlich übergeben werden.

Für Interessenten gilt nun ein eisernes Prinzip: Kaufen Sie nur eine Wohnung in einem Gebäude, für das eine Baugenehmigung vorliegt. Lassen Sie sich eine Kopie dieser Baugenehmigung geben und überzeugen sich bei den zuständigen städtischen Organen, dass diese Baugenehmigung echt ist. Erst danach sollten Verträge unterschrieben und Zahlungen geleistet werden. Um sich von der Echtheit der Baugenehmigung zu überzeugen reicht auch ein Blick auf die Internetseite der Stadtverwaltung. Dort sind alle Baugenehmigungen ausgewiesen.

Uwe Niemeier unter Verwendung von Quelle: http://kgd.ru/news/item/33472-vlasti-v-kaliningrade-uvelichivaetsya-spros-na-kvartiry-v-novostrojkah

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