Erststart vom „Östlichen“ ohne Versicherung und Gottes Segen

Erststart vom „Östlichen“ ohne Versicherung und Gottes Segen

Der erste Start einer Rakete vom neuen Weltraumbahnhof „Wostotschny“ im Amursker Gebiet wird ohne Versicherung erfolgen. Versichert werden nur Schäden die Dritte erleiden im Zusammenhang mit einer möglichen Havarie der Trägerrakete.

Außerdem wird der erste Start einer Rakete vom neuen Weltraumbahnhof Russlands ohne kirchliche Segnung erfolgen. „Weltraumstarts erhalten nur dann den kirchlichen Segen, wenn Kosmonauten mit diesen Apparaten fliegen“, - so ein Vertreter von Roskosmos gegenüber einer Moskauer Radiostation, die gefragt hatte, ob auch Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche beim Erststart anwesend sein werden.

Im Januar 2016 begannen die Vorbereitungsarbeiten für den ersten Start. Eine Trägerrakete des Typs „Sojus-2“ soll zwei Satelliten ins All tragen.

Der Bau des neuen Weltraumbahnhofes „Wostotschny“ wird seit Jahren von Skandalen begleitet. Es wurden Betrügereien aufgedeckt, es fanden Massenstreiks und Hungerstreiks der Arbeiter wegen ausstehender Löhne statt. Durch den russischen Rechnungshof wurde die Summe der gestohlenen Gelder mit 13 Mrd. Rubel berechnet.

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