Erwägt Russland einen Burgerkrieg?

Erwägt Russland einen Burgerkrieg?

Erinnern wir uns an den 31. Januar 1990. Die Welt hielt den Atem an, die Sowjetunion stand Kopf. Unglaubliches war geschehen: In Moskau eröffnete die erste Mc Donalds-Filiale jenseits des Eisernen Vorhangs. Das Ereignis war symbolträchtig, der Andrang grenzenlos. Mehr als 400 Angestellte bedienten sämtliche 30 Kassen des gut 700 Sitzplätze fassenden Schnellrestaurants am Puschkin-Platz, um den neugierigen Menschenmassen Herr zu werden. Abertausende standen indes stundenlang vor der Tür auf der Strasse und begehrten Einlass. Die Sensation war perfekt.

Fast 25 Jahre später hat sich das Blatt gewandelt. Der Kalte Krieg, der damals mittels einer Frikadelle in einem klebrigen Brötchen gewonnen schien, ist in die Köpfe von Ost und West zurückgekehrt. Und wieder ist es die Systembulette mit dem gelben „M“, die an vorderster Front mitmischt. Als russland.RU Anfang Juli dieses Jahres davon berichtete, dass sämtliche der drei Mc Donalds-Restaurants auf der vermeintlich annektierten Krim das Schlachtfeld räumen mussten, konnten selbst wir noch nicht ahnen, wie sich das Gefecht an der Grillplatte ausweiten sollte.

Wie es um dieses Symbol des Amerikanismus in seinen rund 300 Filialen zwischen Wladiwostok und Kaliningrad steht, können Sie bei unserem Informationspartner „russland.RU“ HIER weiterlesen.

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