Gouverneur: Kaliningrad steht im Wettbewerb mit Krasnodar

Gouverneur: Kaliningrad steht im Wettbewerb mit Krasnodar

Die Überschrift lässt Böses ahnen, aber in diesem Fall hat sich der Kaliningrader Gouverneur zu den Erfolgen in der Landwirtschaft geäußert, die sich im wesentlichen in Kaliningrad gut entwickelt.

Im gesamtrussischen Maßstab hat die Kaliningrader Landwirtschaft bereits den fünften Platz inne – so der Gouverneur.

Wir stehen schon im Wettbewerb mit Krasnodar und sind bereit, mehr zu tun als dieses Gebiet. Wir haben vor rund zwei Jahren auf die polnischen Äpfel verzichtet und heute haben wir schon auf 500 Hektar Apfelplantagen geschaffen und die Fläche wird weiter ausgedehnt. Wir wollen hier die vollständige Ablösung der Importe – so Nikolai Zukanow.

Der Gouverneur informierte weiter, dass das Kaliningrader Gebiet nur wenig unter den neuesten Sanktionen die gegen die Türkei verhängt wurden, leiden wird. Er ist davon überzeugt, dass für die wenigen Produkte, die Kaliningrad aus der Türkei erhält, sehr schnell Ersatz gefunden wird.

Der Gouverneur ist fest davon überzeugt, dass die Region nur noch zwei Jahre benötigen wird, um bei den Schlüsselprodukten der Landwirtschaft völlig auf Importe verzichten zu können und sich aus eigener Produktion versorgen kann. Wichtig sind die begleitenden föderalen Hilfsprogramme, insbesondere die finanzielle Unterstützung der Landwirte.

Der Gouverneur wies aber auch darauf hin, dass es durchaus zu einer Verteuerung von Lebensmitteln in der gegenwärtigen Situation kommen kann und er wollte auch nicht ausschließen, dass es einige Leute gibt, die auch versuchen, die Situation auszunutzen, um zusätzliches Geld in ihre Tasche zu wirtschaften.

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