Gouverneur kommentiert die Prioritätenänderungen in der Landwirtschaft

Gouverneur kommentiert die Prioritätenänderungen in der Landwirtschaft

Der Kaliningrader Gouverneur Zukanow ist davon überzeugt, dass die Region die Prioritäten in der Entwicklung der Landwirtschaft ändern muss. Dies erklärte er während eines Treffens mit Landwirten aus dem Gebiet in der Siedlung Talpaki.

„Wir müssen uns heute nicht nur um die Eigenversorgung der Kaliningrader kümmern. Wir müssen uns auch um die Ausfüllung von bestimmten Nischen durch Landwirte kümmern, die wir für die Entwicklung der eigenen Landwirtschaft benötigen. Wir haben uns schon auf vielen Gebieten selbständig gemacht, aber mit Ausgangsmaterialien haben wir Probleme. Um Fleischprodukte herzustellen, haben wir im vergangenen Jahr rund 100.000 Tonnen Fleisch importiert, davon 50.000 Tonnen Hühnerfleisch, 20.000 Tonnen Rindfleisch und 30.000 Tonnen Schweinefleisch. Alles kam aus Importen“, - so der Gouverneur.

Weiterhin muss sich Kaliningrad auch vom Import von Sämereien und Saatgut trennen. Bei Kartoffeln gibt es eine große Abhängigkeit, aber auch bei anderen landwirtschaftlichen Kulturen. Kartoffeln selber gibt es ausreichend für die Bevölkerung, hier decken wir den Bedarf aus eigener Erzeugung völlig ab, aber nicht bei Saatgut hierfür – so der Gouverneur.

Der Gouverneur hatte vor einem Jahr die Aufgabe gestellt, die Frage der Lebensmittelsicherheit der Region im Verlaufe von drei Jahren zu lösen.

Reklame

Kommentare ( 2 )

  • boromeus

    Veröffentlicht: 13. März 2016 11:08 pm

    Man Nikolai ,Ihre Gedanken gehen gehen ja runter wie Öl.Spät kommen sie doch sie kommen.Anstatt Grundstückspekulanten ,die seid Jahren wertvolle Flächen blockieren ,die wichtig sind für die Versorgung des Volkes, in Sicherheit zu wiegen,wäre es bestimmt sinnvoller ,Energie und Anreize in Menschen ,die bereit sind in Landwirtschaft zu investieren, aber nicht in der Lage sind, Wucherzinsen russischer Banken von 18-bis 20% zahlen können, um sich Gerätschaften zuzulegen.Wo sind die Förderungsprogramme?Was denken Sie ,wie lange noch Zeit bleibt?Mit Spekulationen über das mögliche Chaos ,dass in 2 Wochen eintreten könnte,wenn der Sonderwirtschaftszone endet, ist es wohl nicht getan.Stehen sie auf und handeln Sie entschlossen, im Sinne des Vertrauens, dass Ihnen Ihre Landsleute zum Wohl ihrer Heimat geschenkt haben....

  • Hauke

    Veröffentlicht: 13. März 2016 23:29 pm

    „Kartoffeln selber gibt es ausreichend für die Bevölkerung, hier decken wir den Bedarf aus eigener Erzeugung völlig ab, aber nicht bei Saatgut hierfür – so der Gouverneur“.
    Da frage ich mich, sind die Russen so doof oder tun sie nur so? Sorry
    Meine Eltern hatten bis Ende der 60 er Jahre eine kleine Landwirtschaft.
    Saatkartoffel haben sie nie gekauft, die wurden selber gezogen!
    Wenn man mal eine andere Sorte wollte, so wurde mir Anderen getauscht.
    Es ist doch ganz einfach bei de Ernte werden die kleinen Kartoffel aussortiert und schon hat man Saatkartoffel.

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung