Grüner Ring für die Stadt an Stelle des Schneider-Gürtels

Grüner Ring für die Stadt an Stelle des Schneider-Gürtels

Der neue Generalplan für die Entwicklung der Stadt sieht vor, dass bis zum Jahre 2035 die vorhandenen Grünanlagen erhalten und wesentlich erweitert werden sollen. Hierzu gehört die Schaffung eines grünen Rings um die Stadt.

Darüber informierte der stellvertretende Bürgermeister für Architektur Artur Krupin.


Der „Schneider-Gürtel“ hat seine Bedeutung schon verloren, es sind nur noch Reste übrig. Aber es gibt noch einen großen Ring mit dem man alle Befestigungsanlagen verbinden kann. Somit kann man einen zweiten grünen Gürtel schaffen und hierfür ist auch genügend Territorium bereits eingeplant.

In Russland gibt es Normative die festlegen, dass pro Einwohner im Durchschnitt sechs Quadratmeter Grünfläche vorhanden sein muss. In Kaliningrad sind es gegenwärtig 7,2 Quadratmeter. Zieht man die Waldflächen im Stadtgebiet Kaliningrad mit ein, sind es sogar 42 Quadratmeter.

Der sogenannte „Schneider-Gürtel“ wurde durch den deutschen Architekten Ernst Schneider in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts geschaffen. Es handelt sich hierbei um einige Landschaftsparks die sich zwischen den Wallanlagen befinden.

Die Erarbeitung des neuen Generalentwicklungsplanes für die Stadt Kaliningrad begann im Jahre 2014. Die Ausschreibung hierzu hatte eine Firma aus Rostow am Don gewonnen. Die Kosten für den neuen Plan belaufen sich auf 9,9 Mio. Rubel. Die Firma hat für die Erarbeitung des Planes 540 Tage Zeit. Die Stadtverwaltung hat sich einverstanden erklärt, dass der Fertigstellungstermin auf den Juni 2016 verlegt wird.

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