Halluzinationen in Russland – meint man im Ministerium für Industrie und Handel

Halluzinationen in Russland – meint man im Ministerium für Industrie und Handel
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Zuerst verbreiteten russische Medien die Information, dass das Ministerium für Industrie und Handel vorgeschlagen hat, Bier zu entalkoholisieren. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Bier nicht mehr alkoholhaltig sein darf.

Und dann meinte plötzlich ein stellvertretender Minister des Ministeriums, dass die russischen Medien Halluzinationen haben, denn niemand habe die Absicht, Bier aus der Liste der alkoholhaltigen Getränke zu streichen.

Dabei hatte diese Information das solide russische Informationsportal RBK verbreitet und sich dabei auf den Strategieplan des Ministeriums für die Jahre bis 2025 bezogen.

Alles Halluzinationen, nichts dergleichen wird passieren. Der Plan wird gerade erarbeitet und wir sind in der Diskussionsphase – so der stellvertretende Minister. Bisher ist vorgesehen, dass Bier und Wein in eine gesonderte Gruppe der alkoholhaltigen Getränke eingeordnet werden sollten – mehr aber auch nicht.

Somit wird es also bei der Regelung bleiben, dass auch Bier nur im Zeitraum von 10-22 Uhr verkauft werden darf und zu einer Preissenkung, im Zusammenhang mit dem Wegfall von Akzise wird es auch nicht kommen.

Der Bierkonsum war über lange Zeit in Russland rückläufig. Aus dieser Tendenz heraus hatte sich auch die Firma Heineken entschlossen, ihre Produktionsstätte in Kaliningrad zu schließen.

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