In Kaliningrad werden die Friedhofsplätze knapp

In Kaliningrad werden die Friedhofsplätze knapp

In der Stadt Kaliningrad sind alle Möglichkeiten für die Beerdigung von Verstorbenen ausgeschöpft. Ebenso betrifft dies die Bestattungsmöglichkeiten in den Vorstädten von Kaliningrad.

Daraus zieht die Stadt die Schlussfolgerung, dass man ein neues Krematorium benötigt. Dieses wird bereits in der Stadt errichtet und der stellvertretende Bürgermeister Artur Krupin überzeugte sich bei einem Arbeitsbesuch vor Ort vom Baufortschritt.

Das Krematorium wird in einem Industriebezirk der Stadt errichtet – der ul. Petrosawodsk. Dort sind bereits alle hygienetechnischen Voraussetzungen geschaffen, die für das Krematorium Voraussetzung sind. Auch wird sich das Krematorium in keiner Weise negativ auf die bereits dort vorhandenen Strukturen auswirken.

Eine vorausgegangene Befragung der Kaliningrader Bevölkerung hatte ergeben, dass 70 Prozent der Befragten sich für den Bau eines Krematoriums ausgesprochen hatten.

Der Bau eines Krematoriums erfordert Investitionen in Höhe von fünf Millionen Euro. Im Jahre 2013 war ein holländischer Investor zu diesen Investitionen bereit. Durch die sich verschlechternde Situation hat er dann aber sein Angebot zurückgezogen. Danach arbeitete in Kaliningrad einige Monate ein mobiles Krematorium, dessen Tätigkeit dann aber per Gerichtsbeschluss verboten wurde. Grund hierfür war, dass dieses mobile Krematorium eigentlich konzipiert war für die Verbrennung von Tierkadavern.

In der Planung für das Kaliningrader Gebiet befindet sich noch ein weiteres Krematorium, welches in der Stadt Tschernjachowsk entstehen soll.

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Kommentare ( 2 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 2. Januar 2016 20:15 pm

    So unterschiedlich sind doch die Ansichten. Der Eine mag das nicht und der Andere jenes nicht.
    Obwohl keiner von den Betroffenen mehr was mitbekommt. Aber die Vorstellung, daß da durch die Nase in den Kopf so ein ..., oder sich im Darm an der letzten Mahlzeit labt. Wenn das eine bessere Vorstellung ist.
    Aber mit der Friedhofsstadt im Grünen, wie Sie meinen, könnte auch ich mich anfreunden - in der Urne.

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 2. Januar 2016 22:12 pm

    Hallo Uwe, mal eine nicht zum Thema gehörende Frage:

    Mich interessiert ein Straßenatlas von Russland, vergleichbar wie es in Deutschland gibt. Natürlich der Maßstab wird wohl ein anderer sein.
    Und eine Karte für die Wand, so etwa 70 cm x 100 cm (in etwa)

    Wissen Sie, ob es so etwas Aktuelles gibt und wo?
    Ich bin mit meinen ziemlich umfangreichen Erkundungen noch nicht fündig geworden. Vielleicht an der falschen Stelle gesucht.

    Danke.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 2. Januar 2016 22:15

      ... hier gibt es ein großes Angebot:

      http://www.karty.ru/

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