Internetanmeldung zukünftig ohne SIM-Karte in Russland

Internetanmeldung zukünftig ohne SIM-Karte in Russland
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Das russische Ministerium für Nachrichten plant in Russland eine Technologie einzuführen, welche es ermöglicht, sich im Internet ohne SIM-Karte und ohne Besuch in einem Verkaufssalon eines Providers anzumelden.

Die sogenannte ESim ist ein Modul, welches bereits im Gerät, also dem Tablet oder Smartphon, eingebaut ist. Dieses Modul erfüllt bereits die Funktion einer SIM-Karte. Somit braucht man keine SIM-Karte mehr in das Gerät einzufügen. Man braucht nur noch den QR-Code des Providers einzulesen, die App zu installieren und damit ist die SIM-Nummer an dieses Gerät gebunden.

Im Ministerium geht man davon aus, dass zur Umsetzung dieser Pläne auch keine Änderung der bisherigen Gesetzgebung notwendig ist. Die ESim ermöglicht es ebenfalls, den Nutzer zu identifizieren – so, wie es auch bei einer normalen SIM-Karte möglich ist.

Allerdings gibt es trotzdem noch ungeklärte Probleme technischer Art, wenn der Nutzer den Provider wechseln und seine ESim-Karte natürlich mitnimmt. Bisher ist ein derartiger Wechsel nicht möglich. Auch verfügen viele Provider gegenwärtig nicht über die nötige technische Ausrüstung für die Einführung der ESim – also einer der wenigen Fälle, wo der Gesetzgeber schneller ist, als die reale Welt. Bis zum Ende des Jahres werden somit durch das Ministerium alle notwendigen Voraussetzungen für die Einführung der ESim geschaffen.

 

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Kommentare ( 3 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 19. März 2019 20:26 pm

    Wie schnell ist denn das Internet in KG?
    Ich verfüge über einen rasend schnellen Anschluß, der zwischen 1,6 und 1,9 schwankt. Theoretisch sollen es bis 2,0 sein. Manchmal sind es auch bloß 1,3 oder 1,4. Deswegen ist es ratsam, eine Kaffeemaschine in Reichweite zu haben, um sich die Wartezeit zu vertreiben.
    Mit solchem Schnickschnack wie sich die RF rumschlägt, den brauchen wir Deutschen doch nicht. Da wird schon seit Monaten über 5 G schwadroniert und nun ist man endlich zu Verstand gekommen, daß man das gar nicht durchgängig braucht. 5G muß nicht bis in jede deutsche Milchkanne reichen, sagt die deutsche Regierung Die Kanzlerin hat ja gesagt, daß ist doch alles für sie und uns noch Neuland - aber nicht unterm Pflug. Der Roman ist von Scholochow.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 19. März 2019 23:06

      ... der Anschluss bei mir im Office hat 100 MB und mein Mobilmodem 30 MB. Internet arbeitet im Kaliningrader Gebiet flächendeckend. Und ansonsten erinnern wir uns gerne mal an DDR-Zeiten. Wenn da irgendetwas knapp war, dann war das auch plötzlich ungesund. Und mit dem schnellen Internet in Deutschland scheint es ähnlich zu sein ...

  • Frank Werner

    Veröffentlicht: 19. März 2019 22:48 pm

    Das ist doch nichts Neues. Habe ich in meiner Smart-Watch - muss das Handy nicht mitnehmen, meine "Uhr" arbeitet paralell (gut, Gespächsqualität ist was anderes - aber mit welchem Handy kann man noch wirklich telefonieren :-)).

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 19. März 2019 23:02

      ...isch bün beeindrückt.

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 20. März 2019 02:44 pm

    "... der Anschluss bei mir im Office hat 100 MB"
    Huch, das sind ja umgerechnet 100.000 ... Hält man diese Geschwindigkeit überhaupt aus? Bei der ersten Eisenbahn waren ja 37 kmh schon eine gesundheitsschädigende Geschwindigkeit. Wie soll das erst mit diesem Hexenzeug Internet werden.
    Warten wir es ab. Vielleicht findet sich ein Kundiger, der der Merkel die Vorzüge und Nachteile dieses Teufelszeug Internet erklärt und sie darin unterrichtet. Dann ändert sich vielleicht auch ihr Meinung wieder. Man will ja nicht, daß sie eines Tages dumm stirbt.
    Was ihr so alles habt! Mein Handy ist nun stattliche 15 Jahre alt und ich muß nicht erst das Wischen mit dem Finger lernen. Aus bewegungsphysiologischen Gründen will man bei den Handys wieder von dem Wischen mit dem Finger weg kommen. Die Feinmotorik der Finger und noch so einiges würde bereits die Kinder nicht nur geistig verarmen lassen.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 20. März 2019 07:26

      ... zum Glück konnte ich mich von einigen Teufelsdingen noch fernhalten: Ich besitze kein Handy - das ermöglicht mir den Blick nach vorn (und nicht nach unten) und ich besitze kein Auto. Das ermöglicht mir den Blick für die vielen kleinen bunten Dinge des Lebens, links und rechts der grauen Straße.

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