Investoren, 19 Milliarden und Deutschtrend

Investoren, 19 Milliarden und Deutschtrend

Die «Korporation für die Entwicklung des Tourismus im Kaliningrader Gebiet» hofft darauf 19 Milliarden Rubel an Investitionsgeldern durch Privatinvestoren gewinnen zu können. Mit diesen Geldern will die Korporation fünf Tourismus-Cluster bis 2018 aufbauen.

Wie aus dem Programm der Entwicklung des Tourismus für den Zeitraum 2014 – 2018 hervorgeht, ist der Bau eines Netzes von Strandhotels vorgesehen, welches für jedes der geplanten Cluster den Mittelpunkt bilden soll. Dafür wird um Privatinvestoren geworben.

Nach den Worten von Alexandra Arutjunova – Leiterin der Korporation, ist als erstes die Bildung von fünf Cluster vorgesehen: «Cranz-1» und «Cranz-2» in Selenogradsk, «Neukuhren» in Pionersk, «Rauschen» in Svetlogorsk, «Palmnicken» in Jantarny.

In Cluster «Cranz-1» und «Cranz-2» ist die Entwicklung des Jugendtourismus vorgesehen. «Neukuhren» und «Rauschen» sieht die Entwicklung in Richtung Sport- und Gesundheitstourismus vor, und der Cluster «Palmnicken» ist für Luxustourismus angedacht.

In den ausgewählten Kreisen ist der Bau von 18 Hotels mit mehr als 5.000 Zimmern geplant. Jeder Hotelkomplex wird ausgestattet mit Sport- und Gesundheitseinrichtungen und einer Strandinfrastruktur sowie Geschäften, Restaurants, Bar und Clubs. Die gesamte Infrastruktur und das Spitzenhotel werden gebaut mit Kräften der «Korporation für die Entwicklung des Tourismus» und finanziert aus Haushaltsmitteln und mit Finanzinvestoren. Für die Schaffung aller anderen kommerziellen Objekte werden Fremdinvestoren gesucht. Für die Realisierung der ersten Etappe werden mehr als 15 Mrd. Rubel benötigt und noch einmal 4,5 Mrd. Rubel für die begleitende Infrastruktur. Mit der Umsetzung dieser ersten Etappe wird Kaliningrad bereit sein 725.000 Erholungssuchenden eine neue Alternative zu bieten.

Die zweite Etappe der Umsetzung des Programms beinhaltet den Bau von noch zwei weiteren Clustern: «Pillau» in Baltisk und «Europäischer Baikal» am Wishtynsker See. Über Quellen und Umfang der Finanzierung dieser Objekte wurde seitens der Korporation nichts mitgeteilt.

Quelle: http://rugrad.eu/news/611136/

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