Kaliningrad produziert weniger Bier, Fleischkonserven und Hering

Kaliningrad produziert weniger Bier, Fleischkonserven und Hering

Im vergangenen Jahr ist die Produktion von Bier, Fleischkonserven und Hering im Kaliningrader Gebiet stark rückläufig gewesen – im Vergleich zu 2014.

So zeigt die Statistik, dass 36,6 Prozent weniger Bier gebraut, 24,6 Prozent weniger Fleischerzeugnisse in Metalldosen gepresst und 20,7 Prozent weniger genussfähiger Hering verarbeitet wurde.

Auch fleischliche Halbfertigerzeugnisse wurden zu 14,8 Prozent weniger hergestellt, Wurstwaren 14,5 Prozent und Räucherfisch 12,8 Prozent.

Weitere rückläufige Produktionsergebnisse zeigten sich bei Obstkonserven, deren Herstellung sich um 26,9 Prozent verringerte. Aber auch Mineralwasser wurde mit 10,8 Prozent weniger in Flaschen gefüllt.  

Diese Ziffern werden im Bericht der Kaliningrader Regionalstatistik zur sozial-ökonomischen Lage der Region für das Jahr 2015 genannt.

Aber es gibt auch positive Zahlen. So wurde 31,5 Prozent mehr Butter hergestellt, 26 Prozent Quark und 15,2 Prozent Milch. Die Fleischproduktion wuchs um 20,4 Prozent und es wurde 12,5 Prozent mehr Tiefkühlfisch hergestellt.

Einem Bericht des regionalen Landwirtschaftsministeriums ist zu entnehmen, dass sich Kaliningrad bereits vollständig mit Getreide, Kartoffeln und Fleisch für den Privatverbrauch sicherstellt. Bei einer ganzen Reihe anderer Positionen hofft man im laufenden Jahr die regionale Eigenversorgung zu erreichen.

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Kommentare ( 1 )

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 9. Februar 2016 19:52 pm

    Wenn man den A-mies eine Freude machen möchte, dann sollte Russland endlich das giftige CocaCola komplett verbieten (durch ein Gesetz, welches die Offenlegung aller "Geheimzutaten" notwendig macht.
    Stattdessen werden aber Pommes und fast Food in imer größerer Menge gefressen. Hier sollte man schnell den Hebel ansetzten, bevor noch mehr fettleibige Russen gesundheitliche Schäden davontragen.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 9. Februar 2016 20:56

      ... naja, fettarm ernähren sich die Russen aber auch sonst nicht gerade aus eigener Produktion.

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