Kaliningrader Gouverneur schaut optimistisch in die Tourismus-Zukunft

Kaliningrader Gouverneur schaut optimistisch in die Tourismus-Zukunft
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation.

 

Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow zeigte sich optimistisch, angesprochen auf die Zukunftsperspektiven des Kaliningrader Tourismus.

Im Kaliningrader Gebiet seien alle wichtigen Objekte der touristischen Infrastruktur geschaffen wurden, die irgendeinen Einfluss auf die Dynamik des Touristenstroms Richtung Kaliningrader Gebiet haben – so Anton Andrejewitsch in einem Interview mit TASS.

Er erinnerte daran, dass man im Jahre 2017 im Gebiet 1,3 Mio. Touristen registriert habe. Ausgehend von einem jährlichen Zuwachs zwischen 15-17 Prozent, wird das Kaliningrader Gebiet im Jahre 2020 rund zwei Millionen Touristen begrüßen können.

Der Kaliningrader Airport hat nach erfolgreichem Abschluss der Rekonstruktion eine Kapazität von 3,8 Mio. Passagieren im Jahr. Die Erreichbarkeit des Airports ist über eine gut ausgebaute Schnellstraße ausgezeichnet – so Alichanow.

Gegenwärtig beschäftige man sich intensiv mit dem Aufbau des neuen Museumsquartals in der Gebietshauptstadt. Wenn dieses Quartal fertiggestellt ist, wird auch dieses Infrastrukturprojekt für einen weiteren Touristenzuwachs sorgen. Zu diesem neuen Quartal wird dann auch die instandgesetzte Bernsteinmanufaktur gehören.

In wenigen Tagen wird die Synagoge eingeweiht, die ebenfalls Bestandteil des Museumsquartals sein wird. Dort wird es ein Museum der Toleranz geben.

Der Gouverneur richtete aber die Aufmerksamkeit auch auf die Notwendigkeit des weiteren Ausbaus von Svetlogorsk und der Glücksspielzone „Jantar“. Im weiteren ist der Bau eines Aquaparkes in Selenogradsk geplant und eine sehr wichtige Rolle wird der neue Seehafen in Pionersk spielen, der eine Kapazität von bis zu 300.000 Passagieren im Jahr haben wird.

Auch der Ausbau von Baltiskaja Kosa als Rekreationszone wird weitere Touristen anlocken – zeigte sich der Kaliningrader Gouverneur überzeugt.

Der russische Premierminister Dmitri Medwedjew hat angewiesen, bis zum 1. Dezember Vorschläge für den weiteren Ausbau der touristischen Infrastruktur zu erarbeiten und ihm vorzulegen.

Reklame

Kommentare ( 3 )

  • Hauke

    Veröffentlicht: 3. November 2018 11:52 pm

    Ja, wird man denn auch die vielen Touristen versorgen können?
    Wo doch Vieles noch aus dem Mutterland geliefert werden muss.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 3. November 2018 13:08

      ... bisher hat die Versorgung, mit Ausnahme einiger Bierprobleme bei einigen Restaurants im Kaliningrader Stadtzentrum zur Fußball-Weltmeisterschaft, immer noch geklappt.

  • boromeus

    Veröffentlicht: 3. November 2018 22:48 pm

    "Im Kaliningrader Gebiet seien alle wichtigen Objekte der touristischen Infrastruktur geschaffen wurden, die irgendeinen Einfluss auf die Dynamik des Touristenstroms Richtung Kaliningrader Gebiet haben – so Anton Andrejewitsch"Bin ich persönlich nicht von überzeugt,zumal doch gerade im ländlichen Bereich noch grosse Defizite bzgl.Tourismus herrschen.Bezogen auf KGD mag das alles zutreffen.Ausserhalb der Gebietshauptstadt funktionieren viele Dinge nur auf Grund persönlichern Engagements,die von der Normalität in Bezug von Tourismusverständnis ,wie das vorhandensein flächendeckender Pensionen und Übernachtungsmöglichkeiten noch meilenweit entfernt sind.Und das wird auch noch etwas dauern,bis das нормално ist.Hier besteht weiterhin noch erheblicher Nachholbedarf.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 3. November 2018 22:55

      ... Anton Andrejewitsch hatte in dem Interview noch erklärt, dass er unter wesentliche Infrastrukturobjekte den Airport und die Zubringerstraße zum Airport versteht. Natürlich ist das Gebiet noch weit entfernt perfekt zu sein. Und ehrlich gesagt, wünsche ich mir persönlich auch kein touristisch perfekt erschlossenes Gebiet. Ich liebe meine Ruhe und wenn ich mal nach Svetlogorsk oder Pionersk oder sonstwohin fahre, will ich nicht in irgendeinem gemütlichen Café warten, dass Touristen mal einen Stuhl freimachen ...

  • Uwe Kettmann Kettmann

    Veröffentlicht: 25. November 2018 19:56 pm

    ....einige Deutsche würden sicher gern als Touristen das Gebiet ansehen.
    Das Problem ist doch das Visum und die restlichen Dokumente...

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 25. November 2018 21:45

      ... tja, so ist das leider, wenn die Europäische Union die gegenseitige Visafreiheit ablehnt.

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung