Kaliningrader Regierung will Militärstädte verkaufen

Kaliningrader Regierung will Militärstädte verkaufen

Die Kaliningrader Gebietsregierung plant vier sogenannte Militärstädte zu verkaufen. Sie hofft auf Einnahmen von 1,8 Mio. Euro.

Im Rahmen der Entmilitarisierung des Kaliningrader Gebietes werden seit Jahren Objekte freigezogen und der Kaliningrader Gebietsverwaltung zur zivilen Nutzung übergeben. Zu diesen Objekten gehören in der Regel auch sogenannte „Militärstädte“. Das sind Wohnhäuser für Berufssoldaten, die in der Nähe der Kasernen gebaut worden und durch die Liquidierung von Truppenteilen nicht mehr benötigt werden.

Zu den Objekten, die die Kaliningrader Regierung privatisieren will, gehört die ehemalige Militärstadt Nr. 79 in der Siedlung „Bolschoje Isakoje“. Ein weiterer Komplex befindet sich in Gwardejsk in der ul. Woksalnaja auf einem Grundstück mit 38.000 Quadratmetern. Ein weiterer Komplex liegt in der Stadt Kaliningrad in der ul. Schelesodoroschnaja.

Das größte zu verkaufende Objekt befindet sich in der ul. Chemitscheskaja in Kaliningrad. Hier handelt es sich um eine Vielzahl von Gebäuden, Garagen, einen Klub, ein Heizhaus und Lager. Das Grundstück hat eine Größe von 86.500 Quadratmeter.

Alle Objekte sollen über eine Auktion Ende 2014 verkauft werden.

Ende Januar informierte das russische Verteidigungsministerium darüber, dass es insgesamt 607 Immobilienobjekte im Kaliningrader Gebiet aufgeben wird.

Quelle: http://rugrad.eu/news/683973/

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