Kasachstan verspricht Kaliningrad zu helfen

Kasachstan verspricht Kaliningrad zu helfen

Der Generalkonsul von Kasachstan in St. Petersburg hat während eines Treffens mit dem Kaliningrader Gouverneur versprochen, alle Möglichkeiten zu prüfen, um Kaliningrad für Kasachstan zum Logistikzentrum zu machen.

Der Kaliningrader Gouverneur hatte den Generalkonsul darauf aufmerksam gemacht, dass Kasachstan seine Güter bisher über den litauischen Hafen Kleipeda abfertigt, obwohl sich Kaliningrad im Rahmen der bestehenden Zollunion zwischen Russland und Kasachstan anbieten würde.

Durch den Gouverneur wurde informiert, dass durch die Zentralregierung ab 2016 ein Teil der Transportkosten die beim Transport von Waren aus Kaliningrad in das russische Mutterland entstehen, subventioniert wird. Unter diesem Aspekt wäre eine Neuorientierung für Kasachstan von Interesse.

Durch den kasachischen Generalkonsul wurde dem Gouverneur versprochen, diese Angelegenheit mit den Firmen zu besprechen, die es betrifft und die bisher den Hafen in Kleipeda nutzen.

Durch den Kaliningrader Gouverneur wurde während des Treffens hervorgehoben, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zu Kasachstan noch sehr ausbaufähig sind. Wesentlicher Grund für das geringe Engagement Kasachstans in Kaliningrad liegt, nach Meinung des Gouverneurs, in der großen Entfernung. Der Warenaustausch betrug in den ersten sechs Monaten 16,7 Mio. USD. Im Jahre 2014 waren es noch 17,2 Mio. USD. Kaliningrad exportiert nach Kasachstan hauptsächlich Lebensmittel, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Maschinen und Fahrzeuge. Aus Kasachstan erhält Kaliningrad Lebensmittel und landwirtschaftliche Erzeugnisse.

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