Krim wieder mit Stromanschluss

Krim wieder mit Stromanschluss

Die Zuschaltung der Krim zum russischen Stromverteilernetz wird stündlich erwartet. Eine Minimalinfrastruktur für die Zuschaltung der Krim über die Energiebrücke aus dem russischen Mutterland ist arbeitsbereit.

Das notwendige Kabel ist auf dem Meeresgrund verlegt und die Funktionsfähigkeit ist getestet worden. Allerdings soll in der ersten Etappe nur die Hälfte der Leitungsmöglichkeiten genutzt werden.

Zur Inbetriebnahme der Strombrücke ist die Führung des russischen Energieministeriums auf die Krim geflogen. Dies sind eindeutige Anzeichen für eine kurz bevorstehende Zuschaltung der Krim zum russischen Energienetz.

Die Zuschaltung der Krim zum russischen Energienetz war in der ersten Phase erst für den 20. Dezember geplant. Die eingesetzten Brigaden haben unter Hochdruck gearbeitet und eine fast dreiwöchige Vorverlegung des Termins erreicht. Damit wird schrittweise die bisherige Abhängigkeit (80 Prozent) von der Ukraine aufgehoben. Das Ziel ist, bis Ende Januar vollständig auf die Energieversorgung aus der Ukraine verzichten zu können.

Durch ukrainische Nationalisten wurden am 22. November Strommasten gesprengt und damit die Stromversorgung der Ukraine völlig lahmgelegt. Russland hat sofort SOS-Maßnahmen eingeleitet, um ein Minimum an Überlebensfähigkeiten der Bevölkerung zu sichern. Es stellt eine logistische Meisterleistung dar, innerhalb von rund 10 Tagen ein neues Stromverbundnetz mit dem russischen Mutterland zu organisieren.

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