„Mistral“-Geschichte mit Nachwehen

„Mistral“-Geschichte mit Nachwehen

Russland ist bereit den Verkauf der „Mistral“-Schiffe zu blockieren, wenn der Verkauf ohne russische Hubschrauber erfolgt.

Wie jetzt bekannt wurde, hat Russland für den Verkauf der französischen „Mistral“ ein Veto-Recht. Das Veto kann Russland anwenden, wenn der Käufer der Schiffe nicht gleichzeitig auch die dazugehörigen Hubschrauber aus russischer Produktion mit erwirbt.

Frankreich ist also verpflichtet, dem zukünftigen Käufer der Schiffe auch gleichzeitig die komplette Anzahl russischer Hubschrauber vom Typ Ka-52K mit anzubieten. Sollte dieser den Kauf der Hubschrauber ablehnen, wird Russland auch dem Verkauf der „Mistral“ nicht zustimmen.

Interesse an den „Mistral“ zeigt Ägypten. Während des Besuchs des russischen Präsidenten in Ägypten hat dieser, gemeinsam mit dem ägyptischen Präsidenten über das Thema gesprochen.

Weitere Interessenten sind Indien, Saudi-Arabien und Malaysia.

Die genannten Hubschrauber sind eine Spezialentwicklung und nur für die Verwendung auf diesen Hubschrauberträgern geeignet. Die Entwicklungsarbeiten an den Hubschraubern begannen im Juni 2014. Die Produktion wurde im Flugzeugwerk „Progress“ im Primorsker Krai vorgenommen. Insgesamt war der Bau von 32 Hubschraubern geplant.

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