Moskauer Ex-Bürgermeister Luschkow will Russland-Schnellimbiss fördern

Moskauer Ex-Bürgermeister Luschkow will Russland-Schnellimbiss fördern

Der ehemalige Bürgermeister von Moskau Juri Luschkow, der sich gegenwärtig in Kaliningrad im erheblichen Umfang mit Landwirtschaft und Viehzucht beschäftigt, hat die Idee aufgegriffen, in Russland eine Alternative für McDonalds zu schaffen.

In der vergangenen Woche hatten wir berichtet, dass durch zwei, in Russland sehr bekannte Kulturschaffende die Idee geboren wurde, durch eine russische Alternative die Fastfood-Kette McDonalds vom russischen Markt zu drängen. Von verschiedenen Seiten wurde der Gedanke grundsätzlich als interessant bewertet, jedoch die Chancen für eine staatliche Förderung, die die beiden Unternehmer anstreben, wurde als gering eingeschätzt.

Nun hat der Ex-Bürgermeister von Moskau Juri Luschkow erklärt, dass er gerne Lieferant von Bio-Produkten für diese neue Restaurantkette werden würde.

Luschkow ist der Ansicht, dass die russische Alternative nur dann eine wirkliche Konkurrenz wird, wenn zwei Bedingungen erfüllt werden. Die dort angebotenen Waren müssen ausschließlich aus russischer Produktion stammen und natürlich höchsten Qualitätsansprüchen genügen und zweitens müssen die Preise erkennbar niedriger sein als in den ausländischen Fastfood-Einrichtungen. Benötigt wird die ganz normale russische Hausmannskost, so wie der Name der neuen Restaurantkette auch suggeriert „Zu Hause essen“.

Um erfolgreich zu sein, muss diese neue Restaurantkette sich ständig erweitern und nicht auf ein oder zwei Städte beschränkt sein.

Der Gouverneur des Moskauer Gebietes hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet. Er glaubt, dass die Schaffung dieser Restaurantkette einen Impuls für die örtliche Landwirtschaft gibt und ist bereit, hierfür landwirtschaftliche Fläche zur Verfügung zu stellen und steuerliche Vergünstigungen zu schaffen.

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